Emil Frend Öfors erzielt einen seiner drei HSG-Treffer. F.: EIBNER
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Emil Frend Öfors erzielt einen seiner drei HSG-Treffer. F.: EIBNER

Meister einen Tick abgezockter

  • vonred Redaktion
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(pie). Nichts war es mit der nächsten Überraschung gegen einen Großen der Handball-Bundesliga. Nach einer üblen ersten Halbzeit unterlag am Sonntagnachmittag die HSG Wetzlar bei der SG Flensburg/Handewitt 28:31 (9:16).

Die Gäste aus Mittelhessen hatten vom Start weg Probleme, sich gute Schussmöglichkeiten zu erarbeiten und vor allem Stefan Cavor in Position zu bringen. Kapitän Filip Mirkulovski erwischte sogar einen derart schlechten Tag, dass sein Job nach zehn Minuten erledigt war und Alexander Feld die Spielgestaltung übernahm. Gut in Form aufseiten der SG war Keeper Torbjörn Bergerud, der den Vorzug vor dem Ex-Wetzlarer Benjamin Buric erhielt und sich schnell in den Köpfen der HSG-Angreifer breitgemacht hatte. Nach Goran Sogards Treffer zum 9:3 für die SG holte Wetzlars Trainer Kai Wandschneider seine Männer bereits in der 13. Minute das erste Mal an die Seitenlinie.

"Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu viel technische Fehler gemacht, neun direkte Kontertore kassiert", kritisierte Wandschneider bei Sky. "Wir haben im Angriff in der zweiten Welle drei Fehlpässe fabriziert, die auch mit Gegenstößen bestraft wurden. Das war der Unterschied in der ersten Halbzeit."

Im zweiten Durchgang begann SG-Coach Maik Machulla früh, Kräfte zu schonen, und wechselte durch. Fünf Minuten vor Schluss waren die Wetzlarer beim 25:28 von Rubin erstmals wieder bis auf drei Tore dran. Wandschneider wechselte von der 6:0- in die 5:1-Abwehr, die HSG geriet durch einen Doppelpack von Jurecki aber wieder mit 25:30 (57.) ins Hintertreffen.

Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic; Feld (2), Björnsen (1), Weber, Mirkulovski, Torbrügge (1), Weissgerber (5/1), Frend Öfors (3), Holst, Waldgenbach, Forsell Schefvert (4), Rubin (6), Lindskog (1), Kristjansson (3), Cavor (2). - SR: Blümel/Loppaschewski (Berlin). - Zuschauer: 6300. - Zeitstrafen: 4:8 Min.

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