Mit mehr Energie in die Hauptstadt

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(pie). Noch einmal vor Zuschauern antreten, bevor ab Montag dann keine Besucher mehr zugelassen sind: Die HSG Wetzlar läuft am Sonntag um 16 Uhr bei den Füchsen Berlin auf. In der Hauptstadt sollen zwischen 300 und 800 Besucher in die Halle dürfen.

Die HSG musste gegen die MT Melsungen am vergangenen Sonntag ihr erstes Heimspiel ohne Zuschauer bestreiten und kassierte eine 25:33-Schlappe. An ein Spiel vor leeren Rängen müsse man sich gewöhnen. "Aber so ein Gewöhnungsprozess braucht Zeit und das hat uns beim ersten Mal Energie gekostet", blickte Coach Kai Wandschneider zurück.

Es wäre allerdings zu einfach, das Spiel gegen Melsungen nur aus diesem Blickwinkel zu beleuchten. Einen Anton Lindskog, der in der Woche davor nicht trainiert hatte und in keiner guten Verfassung war, können die Grün-Weißen ebenso wenig ersetzen wie einen Torwart Till Klimpke, der nach sieben Minuten mit einer Gehirnerschütterung im Grunde genommen aus dem Spiel war.

Mit 5:5 Punkten dümpeln die Füchse momentan auf Rang 15 herum. Zu wenig für den Hauptstadt-Club, der mit der Champions League liebäugelt. Nach der Niederlage in Minden fordert Sportvorstand Stefan Kretzschmar eine Reaktion und rechnet mit einem Kampfspiel.

Coach Jaron Siewert steht eine bärenstarke Mannschaft zur Verfügung. Allein im Rückraum haben die Berliner mit Fabian Wiede, Paul Drux und Marian Michalczik drei deutsche Nationalspieler in ihren Reihen.

"Die vielen Verletzten, die sie in der Vorbereitung und auch am Anfang der Saison noch hatten, sind eigentlich alle zurück", sagte Wandschneider. "Wir müssen schauen, dass wir da auf einem ganz hohen Level spielen, um das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Wir wollen in Berlin auf jeden Fall mit mehr Energie spielen und besser auftreten als im Heimspiel gegen Melsungen."

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