1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Mattusch trumpft auf

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Tom Henri Lindner, Patrizia Maus und Julian Mattusch (v. l.) siegen in der Offenen Wertung. 	(Foto: web)
Tom Henri Lindner, Patrizia Maus und Julian Mattusch (v. l.) siegen in der Offenen Wertung. (Foto: web) © Tanja Weber

(web) In Sachen Medaillenausbeute hatten die Schwimmer der SG Wetterau dieser Tage bei den Bezirksmeisterschaften im Neu-Isenburger Freibad mit knapp 50 Plaketten die Nase vorne – wenn auch bei den Zeiten aufgrund der kalten Witterung zum Teil Abstriche gemacht werden mussten.

600 Aktive traten in verschiedenen Lagen und Strecken an, die Älteren nutzten die Meisterschaften zum letzten Formtest vor den »Hessischen« in Dillenburg.

Ganz vorne dabei war einmal mehr Julian Mattusch. Er siegte in der Offenen Wertung über 50 m (29,94 s) und 100 m Rücken (1:06,46 Min.). Bezirksjahrgangsmeister wurde der Burggymnasiast über 100 m Freistil (57,72 s), Silber holte er im Jahrgang 1999 über 50 m Brust. Sein gleichaltriger Trainingspartner Tom Henri Lindner schlug über 200 m Lagen mit 2:30,55 Minuten als Tagesschnellster an der Wand des 50m-Waldschwimmbades an. Zudem holte er Silber über 50 m Freistil (26,17 s) und 50 m Schmetterling (29,53 s). Über 100 m Freistil sicherte er sich die Bronzemedaille. Sechsmal ganz oben im Jahrgang 2000 stand Patrizia Maus in allen Freistil- und Schmetterlingsstrecken, über 100 m Freistil gewann sie in 1:02,09 Minuten die Offene Klasse. Zweite wurde die Frankfurterin über 200 m Lagen und 50 m Brust. Aaron Wilmes (Jg. 2002) siegte in der Offenen Wertung mit 2:33,97 Minuten über 200 m Schmetterling und dominierte seinen Jahrgang auf allen Schmetterlingsstrecken. Auch über 200 m Freistil konnte er drei Konkurrenten mit Silber und 2:12,74 Minuten auf die Plätze verweisen.

Späteinsteiger Pascal Fabri pulverisierte seine bestehenden Zeiten regelrecht. »Vier Medaillen und seine starke Zeit von 2:39,08 Minuten über 200 m Lagen zeigen, wie wichtig kontinuierliches Training im Ausdauersport ist«, lobte seine Trainerin Rebekka Schuldes. Zweiter wurde er im Jahrgang 1999 über 200 m Lagen und 100 m Brust, Dritter über 50 m Brust und 200 m Freistil. Sein Bruder Laurence Fabri (Jg. 2001) freute sich über Silber und Bronze über 100 und 200 m Brust. Matteo Thierfelder (Jg. 2002) siegte über 50 m (32,84 s) und 100 m Rücken (1:12,04 Min.). Jeweils drei Medaillen holten Eloise Knaf (1. / 200 m Freistil, 2. / 100 m Freistil und Schmetterling) und Abiturient Jan Simon (2. / 50 und 100 m Schmetterling sowie 200 m Rücken). Catalina Bentjen landete über 50 m Rücken und 100 m Freistil auf dem zweiten Platz im Jahrgang 2007. Sprintstark zeigte sich Isabelle Fabri mit 35,18 Sekunden über 50 m Schmetterling und 100 m Schmetterling, wo sie jeweils den untersten Treppchenplatz der AK 12 erkämpfte. Ben Leon Neumann (Jg. 2005) trumpfte mit Silber über 100 m Schmetterling auf und platzierte sich in all seinen Starts genau wie Vivien Michelle Novy, die über 100 m Brust als Dritte anschlug, unter den Top 10.

Drei Pflichtnachweise knackte Justin von der Chevallerie (Jg. 2003): Über 100 m (9.) und 200 m Freistil (10. / 2:31,97 Minuten) und 100 m Schmetterling (7.). Knapp an Bronze vorbei schwammen Anna Schubert über 50 m Rücken (4. / Jg. 2007) und Alexander Maus über 50 m Brust (4. / Jg. 2006), der sich über die doppelte Distanz ebenfalls für die hessische Jugendmeisterschaft qualifizierte. Vierter im Jahrgang 2001 wurde Sebastian Maus über 100 m Rücken und 200 m Freistil. Auch Sarah Dolezal (Jg. 2001) schrammte mit 42,93 s über 50 m Brust knapp an Bronze vorbei. Persönliche Bestzeiten erzielten u. a. Marlene Rieskamp (6. / 50 m Schmetterling in 40,10 s), Mara Simon (7. / 200 m Lagen in 2:58,66 Min.), Leon Fabri (6. / 100 m Freistil in 1:06,06 Min.), Mia Burgess (9. / 50 m Rücken in 38,71 s), Michaela Schubert (8. / 100 m Rücken in 1:23,39 Min.) und Janika Bentjen (8. / 400 m Freistil in 5:58,63 Min.).

Auch interessant

Kommentare