Matter glaubt an sein Team

  • VonSascha Kungl
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(kun). Für die heimischen Fußballer gibt es dieser Tage keine Verschnaufpause. Nachdem bereits unter der Woche ein fast kompletter Spieltag über die Bühne gegangen ist, geht es am Wochenende erneut um Punkte. Im Kampf um die Spitze in der Kreisoberliga Friedberg gastiert der Tabellenführer aus Ober-Wöllstadt am Sonntag ab 15 Uhr bei der Hessenligareserve von Türk Gücü Friedberg.

Nach dem 6:0-Erfolg gegen den FC Massenheim unter der Woche beträgt der Vorsprung der Elf von Spielertrainer Harez Habib auf die Verfolger bereits drei Punkte.

Am Tabellenende empfängt das Schlusslicht aus Massenheim ab 15.30 Uhr den SC Dortelweil II. »Als ehemaliger Massenheimer freue ich mich persönlich natürlich immer besonders auf die Duelle gegen meinen Ex-Verein. Es ist toll, die Jungs zu sehen. Sportlich möchten wir nach der unglücklichen Niederlage gegen Rendel und dem jüngsten Sieg bei Türk Gücü Friedberg II unbedingt nachlegen«, gibt SCD-Coach Stefan Geppert die Marschrichtung vor. Verzichten müssen die Gäste dabei auf Laurens Lahrs (beruflich verhindert), Ralf Widmann (Auslandspraktikum), Yannik Grundmann und Lucas Kötter (beide privat verhindert). Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lucas Wittchen (Knieprobleme). »Darüber hinaus haben wir einige Langzeitverletzte, die erst später in der Saison dazustoßen. Hier macht sich unser relativ großer Kader bezahlt.« Mit dem Saisonstart ist Geppert derweil nicht unzufrieden. »Sieben Punkte aus sechs Spielen sind eine relativ ausgeglichene Bilanz. Der Rundenstart verlief gut, aber nicht perfekt. Gegen Rendel hätten wir gern etwas Zählbares mitgenommen. Die Niederlagen gegen Ober-Wöllstadt und Nieder-Weisel waren dagegen berechtigt«, blickt Geppert zurück.

Der gastgebende Tabellenletzte aus Massenheim steht nach fünf Niederlagen aus den ersten fünf Partien bereits mit dem Rücken zur Wand. »Gegen Dortelweil II stehen wir mächtig unter Druck. Wir müssen endlich punkten«, weiß auch Massenheims Trainer Dennis Matter, der die Gründe für den misslungen Start klar ausgemacht hat. »Leider kommt man aufgrund des engen Spielplans aber kaum dazu, daran zu arbeiten. Ich glaube weiterhin an meine Mannschaft, in der viel Qualität steckt. Wir werden versuchen, das Ruder herumzureißen und wollen am Sonntag damit beginnen«, fordert Matter, der auf Alexander Märcz, Yannik Dillenseger, Sascha Plagentz, Christopher Groebler, Christoph Netopil und Luca Sajusch verzichten muss.

Eine Etage tiefer, in der Kreisliga A Friedberg, ist der SV Ober-Mörlen ähnlich enttäuschend gestartet. Einem Sieg und einem Remis stehen drei Niederlagen gegenüber. Damit belegt der Vierte der Vorsaison derzeit nur den 14. Rang. »Nach der enttäuschenden Niederlage in Oppershofen wird es gegen Schwalheim personelle Veränderungen geben«, verrät Ober-Mörlens Spielertrainer Nils Arne Wielpütz im Hinblick auf das Duell seiner Elf gegen die Germanen am Sonntag (15.30 Uhr). Am vergangenen Wochenende mussten sich die Ober-Mörler der bis dahin sieglosen SG Oppershofen geschlagen geben. »Mit der Leistung meiner Mannschaft war ich nicht zufrieden«, blickt Wielpütz auf die Auswärtspleite am Gänsberg zurück. Personell bleibt der Kader der Gastgeber unverändert. »Dem bisherigen Saisonverlauf nach zu urteilen, ist Schwalheim klarer Favorit«, sieht Wielpütz die Rollen vor dem Duell an der Hüftersheimer Mühle klar verteilt.

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