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Maik Vetter aus Rosbach schnürt auch weiterhin die Schuhe für Kickers Offenbach. »Hier bin ich zu Hause«, sagt der 29-Jährige.

Maik Vetter verlängert bei Kickers Offenbach

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(cd). Der dienstälteste Spieler bleibt Kickers Offenbach erhalten. Der Rosbacher Maik Vetter, der im Sommer 2014 vom SV Wehen Wiesbaden zum OFC gekommen war, hat seinen auslaufenden Vertrag verlängert. Das gab der Regionalligist am Montag bekannt. Zur Laufzeit des neuen Arbeitspapiers machte der Verein wie üblich keine Angaben.

»Maik verkörpert die Eigenschaften, die wir auf dem gemeinsamen Weg weiterleben wollen und auch müssen, wenn wir unsere hohen Ziele erreichen wollen«, sagte Thomas Sobotzik, Geschäftsführer des OFC, über den Allrounder, der zuletzt als rechter Verteidiger überzeugt hatte. Der 29-Jährige sei ein Spieler, der sich »unabhängig von seinen Einsatzzeiten immer zu 100 Prozent für die Gemeinschaft aufopfert«, lobt Sobotzik.

Vetter, der in den vergangenen sieben Jahren in Regionalliga (164), Verbandsliga (ein Einsatz für die Reserve), Hessenpokal (11) sowie DFB-Pokal (3) für den OFC insgesamt 179 Pflichtspiele absolvierte und dabei 20 Tore erzielte sowie 18 vorbereitete, betonte, dass ihm der Verein »sehr ans Herz gewachsen« sei. »Hier bin ich zu Hause. Ich bin dankbar, überglücklich und stolz, weiterhin für den OFC spielen zu dürfen.« Dem Mann mit der Nummer acht nimmt man diese Aussage absolut ab.

Eine erfreuliche Nachricht gibt es auch von Tunay Deniz. Diese betrifft aber nicht die Knöchelverletzung des Mittelfeldspielers. Der 27-Jährige gab via Instagram bekannt, dass seine Frau und er Eltern werden. Auf einen anderen Befund muss Deniz noch etwas warten. Erst im Laufe der Woche steht die Kernspintomografie an, die final Aufschluss darüber geben soll, wie schwer es den Topscorer der Offenbacher (neun Tore, 15 Vorlagen) am rechten Fuß erwischt hat.

Kickers-Trainer Sreto Ristic hofft zwar, dass die Verletzung »nicht so schlimm ist«, ein Einsatz von Deniz im Derby am Samstag (14 Uhr) beim FSV Frankfurt wäre jedoch eine Überraschung, zumal er sich mindestens eine schwere Knöchelprellung zugezogen hat. Etwas besser stehen die Chancen bei Flo Bojaj, der am Samstag in der Pause des Spiels gegen Koblenz (4:2) wegen einer Oberschenkelprellung ausgewechselt wurde. Von den sechs Spielern, die ohnehin bereits verletzt gefehlt hatten, besteht lediglich bei Ronny Marcos Hoffnung auf eine Rückkehr.

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