Lukas Abele holt DM-Bronze

  • schließen

Einen Triumph feierte Lukas Abele für den SSC Hanau-Rodenbach an den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik. Der Ranstädter durfte die erste bronzene DM-Medaille in der Männerklasse feiern. Der HLV-Athlet ging entspannt ins 1500-Meter-Rennen, den vierten Platz als Ziel vor Augen. Da Meisterschaftsrennen in der Regel auf den letzten 500 Metern entschieden werden, hatte Abele stets den Kontakt zur Spitze gehalten. Als das Tempo von Marius Probst verschärft wurde, zog er mit. 200 Meter vor dem Ziel überholte er Karl Bebendorf, der bereits die Norm für die Hallen-EM in Glasgow unterboten hatte, und sicherte sich damit in 3:45,08 Minuten hinter Probst und Reuther die Bronzemedaille.

Einen Triumph feierte Lukas Abele für den SSC Hanau-Rodenbach an den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik. Der Ranstädter durfte die erste bronzene DM-Medaille in der Männerklasse feiern. Der HLV-Athlet ging entspannt ins 1500-Meter-Rennen, den vierten Platz als Ziel vor Augen. Da Meisterschaftsrennen in der Regel auf den letzten 500 Metern entschieden werden, hatte Abele stets den Kontakt zur Spitze gehalten. Als das Tempo von Marius Probst verschärft wurde, zog er mit. 200 Meter vor dem Ziel überholte er Karl Bebendorf, der bereits die Norm für die Hallen-EM in Glasgow unterboten hatte, und sicherte sich damit in 3:45,08 Minuten hinter Probst und Reuther die Bronzemedaille.

Steven Müller von der LG Ovag Friedberg-Fauerbach holte alles aus sich und der schwierigen Saison heraus. In der an beiden Tagen ausverkauften Arena Leipzig überraschte der 28-Jährige zunächst mit einem ganz starken Vorlauf über 60 Meter. 6,73 Sekunden – Bestleistung eingestellt. Damit war, nach einer Verletzung und dem damit verbundenen Trainingsausfall, nicht zwingend zu rechnen. "Ich bin richtig happy", freute sich Steven Müller über den Finaleinzug. Sein Trainer Otmar Velte hatte im Vorfeld ebenfalls auf genau so eine 6,70er Zeit gehofft. In einem spannenden Finale der schnellsten acht Sprinter Deutschlands, in dem gleich drei Athleten zeitgleich ins Ziel kamen, war dann erst mal kurz Warten angesagt. Minutenlang mussten die Zielfotos ausgewertet werden. Müller wurde am Ende Siebter in 6,74 Sekunden.

Am zweiten Wettkampftag ging der LG-Athlet als amtierender Deutscher Hallenmeister über 200 Meter an den Start. Von der Bürde, zwingend wieder eine Medaille holen zu müssen, hatte er sich aufgrund der Verletzungssorgen im Vorfeld befreit. Doch: Im Vorlauf meldete Steven Müller höchste Ansprüche an, zauberte 21,05 Sekunden auf die Bahn. So schnell war er zuvor exakt einmal in seiner Karriere gelaufen: Bei seinem Gold-Triumph vor einem Jahr. Als Schnellster aller Teilnehmer aus den Vorläufen ging es dann ins Finale. Nach tollen ersten 100 Metern war dann aber sowohl für die Zuschauer in der Arena als auch vor den Fernsehbildschirmen zu Hause zu sehen: Ausgangs der Kurve spielte der Muskel nicht mehr mit. Müller konnte nicht mehr Vollgas geben. Aufgeben war jedoch keine Alternative, also sprintete Steven Müller so schnell es eben noch ging ins Ziel. Das Ergebnis: trotzdem gute 21,36 Sekunden – und Rang fünf in Deutschland über die Hallenrunde. Man möchte gar nicht darüber nachdenken, was Müller zu leisten im Stande gewesen wäre, hätte er sich nicht im Trainingslager verletzt. Dennoch hat er nach dem schwierigen Start ins Jahr 2019 gezeigt, dass mit ihm in der deutschen Sprinter-Szene immer zu rechnen ist – egal, unter welchen Umständen.

Stabhochspringer Gordon Porsch verzichtete verletzungsbedingt auf den Start. Der Deutsche Silbermedaillengewinner der Wintersaison 2018 landete an den Süddeutschen Hallenmeisterschaften zwei Wochen zuvor so unglücklich mit der Ferse auf dem Einstichkasten, dass ihm ein Start unmöglich war. (Fotos: web)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare