Eishockey

Löwen unterzeichnen Vorvertrag für neue Halle

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(gl). Eishockey-Zweitligist Löwen Frankfurt setzt bei den Plänen für eine Multifunktionsarena voll und ganz auf das "The Dome" genannte Vorhaben am Flughafen. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Stefan Krämer mitteilte, hat der Verein einen Vorvertrag mit der "Katz Group" unterzeichnet, die am Flughafen eine Arena für 23 000 Zuschauer bauen will.

"Die Bedingungen sind traumhaft", erklärte Krämer. So könnten die Löwen im "Dome" nicht nur mietfrei spielen. Sie bekämen von der "Katz Group" noch jedes Jahr einen "signifikanten Betrag", um ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen. Ein weiterer Vorteil für die Frankfurter Eishockeyspieler: Die "Katz Group" ist Eigentümerin der Edmonton Oilers, die in der nordamerikanischen Profiliga NHL spielen. Synergien erscheinen auch hier zumindest möglich.

Krämer sagte, er sehe zum Projekt am Flughafen keine Alternative. Damit erteilte er indirekt den von der Stadt Frankfurt verfolgten Pläne einer (wesentlich kleineren) Halle am Kaiserlei eine Absage. Sportdezernent Markus Frank (CDU) verhandelt derzeit mit dem dortigen Investor Largardere und betonte, er werde die Ausschreibung am Kaiserlei nicht abbrechen.

In der neuen Halle "The Dome" sollen auch die Basketballer der "Skyliners" spielen. Anders als die Löwen hätten die "Skyliners" aber nicht sofort zugesagt, sondern eine Antwort geschickt, "die derzeit bearbeitet wird".

Entscheidend für die Realisierbarkeit des Projekts dürfte vor allem das Verkehrskonzept werden. Neben einer Anbindung an den Fernbahnhof Flughafen soll die Halle eine eigene S-Bahn-Station bekommen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hatte auf diese Pläne allerdings zurückhaltend reagiert. "Wir sind bereit und hoffen, dass wir schnell bauen können", sagte Jürgen Schreiber, Geschäftsführer der "Katz Group". Bereits "18 bis 24 Monate", nachdem das Baurecht erteilt worden sei, könne "The Dome" fertiggestellt sein.

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