Eishockey

Löwen schlagen sich achtbar

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(löf). Die Löwen Frankfurt haben ihrem Trainer-Trio Matti Tiilikainen, Marko Raita und Valtteri Salo in derer Heimatstadt keine Blamage beschert. Zum Abschluss des Trainingslagers in Finnland zog sich das Team aus der Deutschen Eishockey-Liga beim Einladungsturnier in Hämeenlinna sowohl gegen den finnischen Meister aus der Gastgeberstadt als auch gegen das russische Top-Team Sibir Nowosibirsk gut aus der Affäre.

80 mitgereiste Frankfurter Fans sahen ein Team, das nach der ersten Trainingswoche der Saison zwar müde war, aber sehr mutig gegen den Favoriten auftrat. Bei der 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)-Niederlage gegen HPK Hämeenlinna erarbeiteten sich die Löwen auch einige Chancen. Ihr bester Mann war Torwart Patrick Klein. "Natürlich merkte man uns die anstrengende Trainingswoche an. Das Tempo war für uns teilweise zu hoch. Aber zumindest im zweiten Drittel waren wir absolut gleichwertig", meinte Verteidiger Max Faber. Das Ehrentor erzielte Lukas Koziol in Unterzahl.

Nur 16 Stunden später lieferten die Löwen dem KHL-Team einen leidenschaftlichen Kampf. "Wir haben noch besser gespielt als am Vortag. Obwohl wir drei schnelle Gegentreffer hinnehmen mussten, haben die Jungs nie aufgesteckt. Sie haben bis zum Schluss gekämpft und sich viele Chancen erarbeitet", kommentierte Chefcoach Tiilikainen das 2:6 (0:4, 0:1, 2:1). Die Ehrentreffer beim Stand von 0:6 erzielten U 20-Nationalspieler Luis Schinko sowie Testspieler Darren Mieszkowski von Kooperationspartner Krefeld.

Am heutigen Dienstag reisen die Löwen nach Krefeld, um ein weiteres Trainingscamp abzuhalten.

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