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Wieder ein Löwe: Eric Stephan ist zurück in Frankfurt. FOTO HÜBNER

Eishockey

Löwen Frankfurt: Auf Stephan folgt Eisenmenger

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Sportdirektor und Trainer Franz Fritzmeier holt binnen weniger Tage einen weiteren Ex-Löwen nach Frankfurt zurück.

(mka). Natürlich ist diese Terminplangestaltung für Eric Stephan ganz persönlich etwas spezieller. »Die ersten paar Minuten wird es sicher ein bisschen komisch sein«, meint der alte, neue Verteidiger der Frankfurter Löwen, allzu hoch hängen will er diese zufällige Fügung im rappelvollen Kalender der DEL 2 indes nicht. »Am Ende ist es einfach ein Eishockeyspiel«, sagt der 27-Jährige, vor einer Woche erst aus Bietigheim zu den Löwen zurückgekehrt und nun gleich wieder dort auf dem Eis, nach seinem Seitenwechsel nur jetzt eben als Gegner. »Ich freue mich, die Jungs wiederzusehen, keine Frage«, sagt Stephan auch, »aber wichtiger ist, dass wir das Spiel gewinnen«.

Für Sentimentalitäten dürfte da nach dem ersten Bully wenig Zeit blieben, auch wenn beim Besuch der Löwen an diesem Freitagabend (20 Uhr) bei den Bietigheimer Steelers einige bekannte Gesichter aufeinandertreffen, nicht nur in Stephans Fall. Abwehrkollege Tim Schüle ist aus zwei Spielzeiten noch in bester Löwen-Erinnerung, die Stürmer Brett Breitkreuz und C.J. Stretch sind wie Stephan Frankfurter Meister von 2017. »Wir hatten in Frankfurt zusammen schöne Jahre. Mit den Jungs, mit denen man eine Meisterschaft gewinnt, wächst man immer noch mehr zusammen. Das ist eine andere Beziehung, wenn man so viele schöne Momente teilt«, sagt Eric Stephan.

Er selbst zog im Sommer 2018 weiter, um sein Glück eine Etage höher in Nürnberg zu suchen, kam aber weniger als erhofft zum Einsatz - weshalb er Anfang 2019 nach Bietigheim wechselte. Zwei Jahre später geht es zurück nach Frankfurt, da spielten auch Differenzen bei den Steelers eine Rolle. »Es gab da eine Fehlkommunikation, einige Dinge haben nicht zusammengepasst«; sagt Stephan.

Umso besser passte es dann, dass in dieser Lage Franz Fritzmeier anrief, Frankfurter Sportdirektor und Headcoach, auch ein alter Bekannter. »Jeder Spieler in der zweiten Liga, der die Möglichkeit hat, nach Frankfurt zu gehen, macht das gerne«, meint der gebürtige Berliner, der unter Fritzmeier als Trainer schon mit 18, 19 Jahren ein paar Partien für die Duisburger Füchse in der Oberliga bestritt.

Für Fritzmeier ist es eine »Win-Win-Situation«: »Wir hatten Bedarf in der Verteidigung, und Eric und Bietigheim hatten sich getrennt.« So ist nun eine Löwen-Lücke kleiner geworden. David Suvanto fehlt in den Abwehrreihen schließlich auf unbestimmte Zeit, Max Faber auch noch, und Kyle Wood zumindest zwei, drei Wochen. Stürmer Sebastian Collberg vorerst im Übrigen ebenso.

In seinem Job als Manager ist Fritzmeier dieser Tage deshalb ebenfalls gefordert. Am Donnerstag vermeldete er einen weiteren Rückkehrer: Magnus Eisenmenger, vor der Saison seinem Bruder Max nach Augsburg in Richtung DEL gefolgt, kommt als Verstärkung für die zweite Saisonhälfte wieder. »Wir sind froh bei all unseren Ausfällen, dass mit Magnus ein Spieler wieder für uns spielt, der den Club und die Mannschaft sehr gut kennt. Er wird sich leicht in den Kader einfügen und uns für die intensive Zeit Tiefe im Kader geben«, sagt Fritzmeier über den 20-Jährigen.

Für Eric Stephan gibt es dabei gleich noch ein Wiedersehen. Nach den Ravensburg Towerstars am Sonntag (18.30 Uhr) kommen die Steelers am Dienstag (19.30 Uhr) schon zum Gegenbesuch nach Frankfurt.

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