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Florian Pölker vom SV Bruchenbrücken ist Leon Hirzmann vom SKV Beienheim) einen Schritt voraus.

Fussball

Lösche schießt SV Bruchenbrücken zum Sieg gegen den SKV Beienheim

Nach acht Monaten Zwangspause traten am Wochenende ein Fußball-Hessenligist sowie drei Gruppenliga-Mannschaften zu Testspielen an.

SC Dortelweil - FSG Burg-Gräfenrode 2:0 (1:0): Dortelweils Co-Trainer Julian Mistetzky sprach nach der Partie gegen den Gast, der in die Kreisoberliga zurückgezogen hat, von einem »gelungenen Auftakt nach der langen Pause. Jeder hatte richtig Lust.« Joshua Bell per Kopfball (30.) und Oliver Steffen nach einer Einzelaktion (87.) trafen für den Gruppenligisten. »Wir sind zufrieden. Es war ein angenehmer Gegner zum reinkommen«, ergänzte Mistetzky. Rund 100 Zuschauer rund um den Rasenplatz freuten sich außerdem über optimales Wetter. Bei den Gästen sah Trainer Florian Fünffinger ein »ordentliches Spiel, bei dem wir gut mitgehalten haben. Wir hätten ein Tor verdient gehabt.«

SV Bruchenbrücken - SKV Beienheim 1:0 (0:0): Fabian Lösche markierte vor 100 Besuchern in der 85. Minute den Siegtreffer für den Kreisoberligisten. Das Resultat war Beienheims Trainer Matthias Tietz »völlig Latte. Wichtig war zu sehen, dass wir wieder Trikots anziehen konnten. Keiner verliert gerne, aber Bruchenbrücken hat es gut gemacht. Am Ende sind wir nicht unverdient bestraft worden.«

FSV Bergen - SV Gronau 0:10 (0:1): Unter der Regie von Trainer Marijan Zaza sprang im nahen Frankfurter Stadtteil beim A-Ligisten ein Kantersieg heraus. Zur Pause hatte es nach Elvir Pintols Treffer (15.) jedoch nur 1:0 für die Grün-Weißen gestanden. Im zweiten Abschnitt legte der Gruppenligist dann aber richtig los. Roth (48./89.), Reisig (48./52.), Karalapidis (72./73./76.) und Mehmedovic (81.) machten es auf dem Kunstrasen zweistellig. »Es ging darum, sich mit vielen neuen Leuten zu bewegen. Das Spiel hatte noch nicht viel Aussagekraft«, sagte der Gronauer Spielausschuss-Vorsitzende Stephan Firla.

Teutonia Hausen - FV Bad Vilbel 0:0: Nach acht Monaten Zwangspause trat Hessenligist FV Bad Vilbel am Freitagabend wieder gegen den Ball und kam im ersten Testspiel beim ambitionierten Offenbacher Kreisoberligisten Teutonia Hausen nicht über ein torloses Remis hinaus. »Das Ergebnis ist erstmal zweitrangig. Wir sind glücklich, dass wir endlich spielen konnten«, sagt FV-Trainer Amir Mustafic. Nach nur einer Woche Training war Mustafic mit vier Neuzugängen in der Startformation und weiteren fünf auf der Ersatzbank und ohne größere Erwartungshaltung in das Spiel gegangen, zumal sich der Gegner unter der Regie des ehemaligen Trainers von TS Ober-Roden (Zivojin Juskic) auf Gruppenliga-Niveau präsentierte und sich das Remis trotz nominell drei Klassen Unterschied verdiente. Höhepunkte gab es im Spielverlauf nicht viele, zwei davon ereigneten sich im zweiten »Drittel« der 3x30 Minuten, als zunächst Ayoub Lahchaychi den Pfosten traf und die Hausherren im Gegenzug einen schnellen Konter fuhren. Der neue Torhüter der Grün-Weißen Niklas Schulze (TSG Pfaffenwiesbach) war nach einem unsauberen Rückpass schon umkurvt worden, schaffte es aber dennoch den Abschluss zu entschärfen und somit die drohende Niederlage zu verhindern.

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