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Voller Körperkontakt im Mannschaftssport: Seit Freitag in der Wetterau erlaubt.

Corona-Regeln

Lockerungen der Corona-Regeln in der Wetterau: Das ist im Sport jetzt wieder erlaubt

  • Christoph Sommerfeld
    VonChristoph Sommerfeld
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Die Corona-Regeln im Wetteraukreis werden nach und nach gelockert. Auch Amateur- und Breitensportler atmen auf. Diese Regeln gelten jetzt.

Der Wetteraukreis hat mit niedrigen Inzidenzwerten Stufe zwei der Landesregeln erreicht und darf weiter lockern. Mannschaftssport ist ohne Einschränkung erlaubt. Voraussetzung ist ein entsprechendes Hygienekonzept.

Teamsportarten auch im Indoor-Bereich wieder mit vollem Kontakt möglich

Der Landessportbund Hessen schreibt dazu auf seinen FAQ-Seiten: »Damit kann Fußball, Handball, Basketball usw. in voller Mannschaftsstärke ausgeübt werden - entsprechend der Regeln der Sportart.« Es gibt keine Begrenzung der Personenzahl. Teamsportler dürfen somit wieder mit vollem Körperkontakt ohne Abstand trainieren, so wie es gewöhnlich der Fall ist - auch im Indoorbereich. Das bestätigte die Pressestelle des Hessischen Innenministeriums und für Sport am Freitag auf Nachfrage. Corona-Tests werden aber empfohlen.

Individualsport (z. B. Joggen, Radfahren, Wandern) darf in Gruppen von höchstens zehn Personen stattfinden. Die Sportausübung zweier Haushalte bleibt unabhängig von der Personenzahl möglich. Geimpfte und genesene Menschen zählen nicht mit, ebenso Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Es muss gewährleistet sein, dass sich Zehnergruppen (z. B. auch Ruderer oder Turner) während der Sportausübung in mindestens drei Meter voneinander entfernten Bereichen aufhalten und keine Durchmischung erfolgt. Für Kinder unter 15 Jahren sind sämtliche Sportarten im Freien ohne Beschränkung der Gruppengröße weiter erlaubt.

Kommunen öffnen Hallen und Sportplätze

Die Kommunen reagierten umgehend und gewährten den Vereinen vielerorts wieder die Nutzung der öffentlichen Sportstätten. »Wir haben alle Vereine informiert, dass die städtischen Sportplätze und -hallen sowie die kreiseigenen Sportstätten, deren Nutzung die Stadt koordiniert, ab sofort im Rahmen der Belegungszeiten wieder zur Verfügung stehen«, sagte etwa der Friedberger Sportamtsleiter Sebastian Dein. Auch die Halle am Seebach, zu 90 Prozent von der TG Friedberg genutzt, ist offen. Hygienekonzepte sind vorab der Stadt vorzulegen.

Auch in Bad Nauheim gibt’s grünes Licht für die Klubs. »Unsere Vereine können wieder in die Saisonvorbereitung und in den Spielbetrieb bei den Mannschafts- und Ballsportarten wie beispielsweise Fußball, Handball und Volleyball starten. Trainingseinheiten und Spiele sind wieder uneingeschränkt möglich. Auch während der Sommerferien bleiben die Hallen geöffnet«, ließ sich der Erste Stadtrat Peter Krank in einer Pressemitteilung zitieren.

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