Lindskog trifft auf die DHB-Auswahl

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(jl). In der Handball-Bundesliga ruht in dieser Woche der Ball, doch international sind gleich fünf Profihandballer der HSG Wetzlar für ihre Nationalmannschaften unterwegs. Neben zahlreichen Nachholspielen der Qualifikation für die Europameisterschaft 2022 werden die Teilnehmer der Olympischen Spiele ausgespielt.

Die Schweizer Männer-Nationalmannschaft mit Lenny Rubin bestreitet am 11. März (in Vantaa) und am 14. März (in Schaffhausen) die EM-Qualifikationsspiele gegen Finnland. Nationaltrainer Michael Suter vertraut in den Begegnungen gegen Finnland fast auf den gleichen Kader wie im Januar bei der Weltmeisterschaft in Ägypten. Die Schweizer Nationalmannschaft liegt in ihrer EM-Qualifikationsgruppe derzeit hinter Dänemark und Nordmazedonien noch punktlos auf dem dritten Platz und will sich in den Spielen gegen Finnland eine gute Ausgangslage für die letzte Qualifikationswoche verschaffen.

Auch Routinier Filip Mirkulovski ist zur Nationalmannschaft nach Nordmazedonien gereist. Dort wird er wie in Wetzlar eine Doppelrolle als Co-Trainer und Spieler einnehmen. Mirkulovskis Team hat bisher beide Qualifikationsspiele gewonnen und wird sich zweifach mit Tabellenführer Dänemark messen. Somit treffen mit Rubin und Mirkulovski zwei Wetzlarer Jungs im Fernduell der Qualifikationsgruppe 8 aufeinander, da sich nur die beiden bestplatzierten Mannschaften der Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten für die EURO 2022 in Ungarn und der Slowakei qualifizieren.

Anton Lindskog hat mit der schwedischen Nationalmannschaft gleich mehrere Aufgaben vor der Brust. Am Dienstag schon trafen die Schweden im EM-Qualifikationsspiel auf Montenegro. Dieses Spiel war im Januar aufgrund der Corona-Erkrankung Lindskogs ausgefallen. Auf der gegnerischen Seite hätte normalerweise Stefan Cavor auf der Platte gestanden. Der Linkshänder kuriert allerdings in Wetzlar seine Schulterverletzung aus. Nach dieser Partie reisen die Skandinavier nach Berlin und treten dort zur Olympia-Qualifikation an und treffen auf die deutsche Nationalmannschaft, Slowenien sowie Algerien. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für Tokio.

Bundestrainer Alfred Gislason verzichtete auf eine Nominierung von Till Klimpke. In der Max-Schmeling-Halle trifft das DHB-Team um Kapitän Uwe Gensheimer auf Lindskog und Co (Freitag, 12. März, 15.15 Uhr, ARD live), den EM-Vierten Slowenien (Samstag, 13. März, 15.35 Uhr, ZDF live) und Afrika-Vertreter Algerien (Sonntag, 14. März, 15.45 Uhr, ZDF live).

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