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Lukas Kipp (am Ball) und sein TSV Griedel gehen in der Landesliga an den Start. Auch die Frauenmannschaft des Butzbacher Stadtteils tritt in der zweithöchsten hessischen Spielklasse an. (Foto: Nici Merz)

Klasseneinteilung

Von der 2. Liga bis zur C-Klasse: So spielen die Wetterauer Handballer in der neuen Saison

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Wer spielt wo in der Handball-Saison 2018/19 in der Wetterau? Jetzt herrscht Gewissheit, denn die Klasseneinteilung ist. Das neue Aushängeschild kommt aus dem Ostkreis.

Nach der Saison ist vor der Saison: Die Wetterauer Handballvereine haben die Rahmenterminpläne für die Saison 2018/2019 bekommen. Anlass zu einer Bestandsaufnahme. Die Anzahl der Vereine, die am Spielbetrieb teilnehmen, hat in den letzten Jahren zwar insgesamt abgenommen, dennoch sind es mehr als zehn Vereine die aus der heimischen Region noch in den Ligen der Bezirke Gießen und Wiesbaden/Frankfurt an den Start gehen.

Dem allgemeinen Trend Rechnung tragend, gibt es jedoch lediglich nur noch fünf Vereine (Griedel, Petterweil, Friedberg, Södel, Rosbach), die ohne Bildung einer Spielgemeinschaft in der Lage sind, eine spielfähige erste Mannschaft zu stellen. Alle anderen Meldungen stammen von Spielgemeinschaften, die vorwiegend aus festen Verbindungen eines oder mehrerer Stammvereine bestehen. Ausnahmen bilden Dortelweil und Bad Vilbel, die entweder alleine, wie die Frauen aus Dortelweil oder mit wechselnden Partnern wie die Frauen aus Bad Vilbel oder die beiden Männermannschaften aus Dortelweil und Bad Vilbel spielen.

Klasseneinteilung: HSG Gedern/Nidda als Wetterauer Aushängeschild

Hervorzuheben sind aus heimischer Sicht die Frauen der HSG Gedern/Nidda. Durch sie wird die östliche Wetterau in der 2. Bundesliga der Frauen vertreten. Erwähnenswert ist auch der TSV Griedel, der es geschafft hat, sowohl mit einer Frauen- als auch einer Männermannschaft in Hessens zweithöchster Spielklasse, der Landesliga, aufzulaufen. Besonders hoch einzuschätzen ist auch, dass es dem TSV gelungen ist, sich mit seiner männlichen A-Jugend für die Oberliga Hessen zu qualifizieren. Damit hat Griedel mit dem ältesten männlichen Jahrgang ein Ziel erreicht, das andere Wetterauer Vereine in den letzten Jahren vergeblich angestrebt hatten.

Hier gibt es einen Überblick über die Handballszene der Wetterau, bei der wir uns bei den einzelnen Vereinen jeweils auf die 1. Mannschaft beiderlei Geschlechts beschränkt haben. Aber selbst unter dieser Einschränkung reicht die Bandbreite von der zweithöchsten bis in die unterste Spielklasse Hessens reicht:

Klasseneinteilung: So spielen die Wetterauer Handball in der Saison 2018/19

2. Bundesliga Frauen: HSG Gedern/Nidda.

Männliche Jugend A Oberliga Hessen: TSV Griedel.

Landesliga Frauen: TSV Griedel.

Landesliga Männer: TV Petterweil, TSV Griedel, TG Friedberg.

Bezirksoberliga Frauen: HSG Wettertal (Bezirk Gießen), HSG Mörlen (Bezirk Gießen), FSG Gettenau/Florstadt (Bezirk Gießen), FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel (Bezirk Wiesbaden/Frankfurt).

Bezirksoberliga Männer: MSG Florstadt/Gettenau (Bezirk Gießen), HSG Wettertal (Bezirk Gießen), HSG Mörlen (Bezirk Gießen).

Bezirksliga A Frauen: HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach (Bezirk Gießen), TG Friedberg (Bezirk Gießen), TV Petterweil (Bezirk Wiesbaden/Frankfurt).

Bezirksliga A Männer: HSV Butzbach/Degerfeld (Bezirk Gießen), TSV Södel (Bezirk Gießen), HSG Gedern/Nidda (Bezirk Gießen).

Bezirksliga B Frauen: SV Fun-Ball Dortelweil (Bezirk Wiesbaden/Frankfurt).

Bezirksliga B Männer: HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach (Bezirk Gießen).

Bezirksliga C Männer: SV Rosbach (Bezirk Gießen), MSG Bad Vilbel/Dortelweil (Bezirk Wiesbaden/Frankfurt).

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