Lichtblick Alexander Richardson

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(bf). Die Frankfurt Skyliners empfangen am Sonntag die EWE Baskets Oldenburg zum Achtelfinale im BBL-Pokal. Sprungball in der Fraport-Arena ist um 15 Uhr. Die Hessen erwarten keinen der aktuell verletzten Spieler zurück: Len Schoormann, Bruno Vrcic, Richard Freudenberg und Brooks DeBisschop werden nicht auflaufen können.

Im Duell mit den Norddeutschen treffen zwei Teams aufeinander, bei denen sich der Blick in die Tiefe lohnt. Denn beide Kader haben einen ziemlichen Umbruch hinter sich, der allerdings unterschiedlicher kaum ausfallen könnte. Während die Frankfurter ihrer Devise Talente zu entwickeln, konsequent treu bleiben und bis auf die jungen Lorenz Brenneke und Lukas Wank ausnahmslos Spieler verpflichtet haben, die noch über keine BBL-Erfahrung verfügen und 24 Jahre oder jünger sind, wählten die Oldenburger einen anderen Weg: Tai Odiase (Göttingen), Bennet Hundt (Bamberg), Michal Michalak (Weißenfels) und Alen Pjanic (Gießen) standen schon vergangene Saison als Leistungsträger ihrer Teams im deutschen Basketball-Oberhaus auf dem Parkett. (Liga-)Erfahrung war wohl recht weit oben auf der Profil-Beschreibung der Oldenburger Kadermacher.

Indes dürfte am Sonntag wieder das Duell zwischen Quantez Robertson und Rickey Paulding Blicke auf sich ziehen. Denn bei jedem Basketball-Fan in Deutschland werden dabei unzählige Bilder, Emotionen und Erinnerungen wach, die mehr sagen, als jedes digital geschriebene Wort. Allein diese beiden Ausnahmeerscheinungen sind den Besuch wert. Beide liefern schon zu Beginn der Saison Sahnestatistiken ab. Frankfurts Robertson steht derzeit mit 19,5 Punkten gar in der Top5 der besten Korbjäger - Paulding mit 14,5 Punkten im Schnitt aber auch nicht allzu weit dahinter.

Neben dem Skyliners-Kapitän machte zuletzt in Berlin Alexander Richardson auf sich aufmerksam. Der 18-jährige Brite debütierte in der Hauptstadt mit neun Punkten in 8:30 Minuten Einsatzzeit. Sehenswert bei seinen Aktionen war die Physis und der Körpereinsatz unter dem Korb. Definitiv ein junger Mann, den man im Blick behalten sollte.

Headcoch Diego Ocampo sagt vor der Aufgabe im Pokal: »Das Wichtigste nach dem Berlin-Spiel ist für uns die emotionale und physische Regeneration. Wir sind auf dem Weg, uns zu verbessern und zu lernen, wie man mit Kontinuität spielt. Wir wollen die Höhen und Tiefen in einem Spiel immer weiter abstellen. Oldenburg ist eine sehr physische Mannschaft mit sehr vielen guten Scorern. Sie haben sehr kreative und erfahrene Spieler in ihren Reihen.«

Nicht mehr in die Reihen der Frankfurter gehört ab sofort Try-Out-Spieler Zaccheus Darko-Kelly. Er wird bei den Skyliners keinen Vertrag erhalten. Der 24 Jahre alte Amerikaner befindet sich bereits auf dem Weg zurück in die USA.

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