Licht und Schatten bei Frankfurt Universe

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(kaja). In sportlicher Hinsicht fällt die Halbzeitbilanz von Frankfurt Universe positiv aus. Das Team steht auf dem zweiten Tabellenplatz in der Südstaffel der German Football League. Das würde dem Vorjahresfinalisten, sollte es dabei bleiben, in den Playoffs das Heimrecht bescheren, und das ist erst mal die Hauptsache. Die finanzielle Lage aber bleibt schwierig. Beim Fanforum in dieser Woche wurde den 30 Anhängern gesagt, dass man berücksichtigen müsse, dass aufgrund von Sparmaßnahmen nicht mehr so professionell gearbeitet werden kann. Durch den Abgang von Hauptsponsor Samsung musste der Etat von zuvor 1,2 Millionen Euro auf die Hälfte reduziert werden.

Was den Verantwortlichen aber wirklich Sorgen macht, ist die Zukunft, explizit die Bedingungen, die sie im Stadion am Bornheimer Hang vorfinden. Knapp 40 000 Euro kostet sie dort jeder Spieltag. Die Powerparty wird dabei auf Programmpunkte reduziert, die Unterstützer kostenlos zur Verfügung stellen. Auch in anderen Bereichen könnte man weniger Geld ausgeben. Doch der Vertrag mit Stadionbetreiber FSV Frankfurt lasse das nicht zu. So müssten die Footballer etwa den Caterer oder auch die Security von den Fußballern übernehmen, da ein entsprechender Exklusivvertrag besteht.

Doch eine achte Alternative zum jetzigen Standort gibt es im Stadtgebiet nicht, zumal derzeit der einkalkulierte Schnitt von 2000 Zuschauer nicht erreicht werde. Nun wird darüber nachgedacht, demnächst eine Demonstration auf dem Römerberg zu organisieren, um die Universe im Stadtbild wieder sichtbarer zu machen - und auf die Situation aufmerksam zu machen.

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