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Die ballführende Sandra Reisinger vom SC Dortelweil hofft auf einen Hessenpokal-Sieg im Heimspiel gegen Rüsselsheim. Foto: Jaux

Letzter Kraftakt

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(kun). Zum Auftakt des Frauenfußball-Hessenpokals empfängt der SC Dortelweil am Samstagnachmittag ab 16 Uhr vor eigenem Publikum den Hessenligisten SC Opel Rüsselsheim. Für den SVP Fauerbach steht in der Gruppenliga Frankfurt mit dem Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer SV Niederursel am Sonntag derweil die letzte Partie vor der viermonatigen Winterpause auf dem Programm.

Hessenpokal, 1. Runde / SC Dortelweil - SC Opel 06 Rüsselsheim (Sa., 16 Uhr):"Seit Beginn der Saisonvorbereitung im Juli haben wir bereits 24 Spiele absolviert. Leider konnten wir in den Partien nicht in dem Maße rotieren, wie wir es uns im Vorfeld gewünscht hätten. Somit macht sich die hohe Belastung bei den Spielerinnen allmählich bemerkbar. Dennoch wollen wir in unserem letzten Spiel des Jahres die Konzentration noch einmal hochfahren, um die Chance zu nutzen in die nächste Pokalrunde einzuziehen", erklärt SCD-Coach Richard Pohlner. "Im Pokal haben wir bisher immer sehr gut ausgesehen. Im Regionalpokal haben wir Kickers Offenbach, den Tabellenersten der Hessenliga, bis ins Elfmeterschießen zwingen können, demnach brauchen wir uns auch vor den Gästen aus Rüsselsheim nicht zu verstecken. Wir werden an unserer Ausrichtung wenig ändern und unseren gewohnten Offensivfußball auf den Rasen bringen", verspricht Pohlner vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten der Hessenliga.

Gruppenliga Frankfurt / SV Niederursel - SVP Fauerbach (So., 17 Uhr):Zum Jahresabschluss hat der Tabellenvorletzte aus Fauerbach mit dem Auswärtsspiel beim Spitzenreiter noch einmal eine echte Herkulesaufgabe vor der Brust. Aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes in Fauerbach haben beide Mannschaften kurzfristig das Heimrecht getauscht. "Die Favoritenrolle der Gastgeberinnen dürfte wohl für jeden unbestritten sein. Personell können wir zwar nicht aus dem Vollen schöpfen, dennoch werden wir eine schlagkräftige Truppe nach Niederursel schicken. Im letzten Spiel des Jahres werden wir noch einmal alles in die Waagschale werfen und hoffen, dass uns eine Überraschung gelingt", sagt Fauerbachs Trainer Andreas Kattenberg. Wer die Elf von Niederursels Trainer Karim Benjelloun besiegen will - bisher gelang dies lediglich dem Tabellenzweiten aus Oberrad - muss vor allem ein Rezept finden, die Hintermannschaft des Spitzenreiters in Bedrängnis zu bringen. Erst acht Gegentreffer kassierten die Niederurselerinnen in ihren bisherigen zwölf Saisonpartien. Am Sonntag trifft die beste Abwehr der Liga demnach auf den schwächsten Angriff - den Gästen aus Fauerbach gelangen im bisherigen Saisonverlauf nämlich erst fünf Treffer.

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