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Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach (Mitte) - hier gegen Philipp Trutenat (TV Wattenscheid 1) und Jonas Breitkopf (TSV Bayer 04 Leverkusen) im 100-Meter-Vorlauf in Wetzlar - reist am Montag zu den Olympischen Spielen nach Tokio ab.

Fast Arms, fast Legs

Letzter Auftritt vor dem Abflug für Sprint-Olympionik Steven Müller

  • Sven Nordmann
    VonSven Nordmann
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  • Philipp Keßler
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Der letzte Auftritt von Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach vor seiner Abreise zu den Olympischen Spielen in Tokio beim Sprint-Meeting in Wetzlar lief nicht ganz optimal.

Kommenden Montag geht es weit gen Osten für Steven Müller: Der 200-Meter-Sprinter der LG ovag Friedberg-Fauerbach reist mit dem deutschen Team zu den Olympischen Spielen in die japanische Hauptstadt Tokio. Das vergangene Wochenende nutzte der 30-Jährige für eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen - bei der zweiten Auflage von »fast arms, fast legs« in Wetzlar.

Müller hatte mit 10,66 Sekunden in den Zeitläufen als Sechster das Finale am Samstag erreicht, war dort aufgrund eines Fehlstarts aber disqualifiziert worden. Es siegte der deutsche Rekordhalter Julian Reus (Erfurter LAC) in 10,34 Sekunden, Michael Pohl vom Sprintteam Wetzlar wurde in 10,53 Sekunden Dritter. Über die 200-Meter-Strecke, Müllers Paradedisziplin, zu der er aber erst gar nicht angetreten war, dominierte Ansah Owen vom Hamburger SV in 21,13 Sekunden.

»Wir sind nicht auf Top-Zeit gegangen, das war eher ein gutes Training unter Wettkampfbedingungen«, erklärte Müllers Trainer Otmar Velte hinterher. Auch für die letzte Trainingswoche in Deutschland stehe lediglich »das Übliche« an: »Mehr kann man so kurz vorher nicht machen«, erklärte Velte. 96 und 72 Stunden vor Abflug muss Müller zudem PCR-Corona-Tests absolvieren.

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