Kreisliga B Friedberg, Gr. 2

Letzte Chance für den FSV Kloppenheim

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Das Spitzenspiel des Wochenendes wird in der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, nicht erst am Sonntag, sondern schon am heutigen Freitagabend angepfiffen: Um 20.15 Uhr empfängt der noch unbesiegte Tabellenführer VfR Ilbenstadt den mit sieben Punkten Rückstand an vierter Stelle postierten FSV Kloppenheim.

Das Spitzenspiel des Wochenendes wird in der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, nicht erst am Sonntag, sondern schon am heutigen Freitagabend angepfiffen: Um 20.15 Uhr empfängt der noch unbesiegte Tabellenführer VfR Ilbenstadt den mit sieben Punkten Rückstand an vierter Stelle postierten FSV Kloppenheim.

Die sieben Zähler Rückstand fühlen sich für die Mannen um FSV-Trainer Süleyman Karaduman aber wie deutlich mehr an. Schließlich hat Gastgeber Ilbenstadt (40 Punkte) ebenso wie die härtesten Verfolger FC Rendel (39) und SSV Heilsberg (38) erst 14 oder 15 Mal gespielt, Kloppenheim (33) jedoch bereits 16 Spiele absolviert. Drum macht sich FSV-Coach Karaduman auch nichts vor: "Nur wenn wir heute einen absoluten Sahnetag erwischen, drei Punkte aus Ilbenstadt entführen und dann auch im nächsten Spiel gegen Heilsberg voll punkten, hätten wir noch die Chance auf einen der ersten drei Plätze." Sollten weniger als vier Zähler aus den besagten Partien für die Männer vom Kloppenheimer Hang herausspringen, dann wäre die Saison aus Karadumans Sicht bereits vor Jahresende "leider schon erledigt" – schließlich wollte man auch in der fünften Saison unter seiner Trainerregie ein gewichtiges Wörtchen im Aufstiegskampf mitsprechen.

33 Punkte aus 16 Spielen – Karaduman will gar nicht erst verhehlen, dass er sich ein wenig mehr ausgemalt hatte. Es seien aber gleich mehrere Dinge zusammengekommen, die dies verhindert hätten. Zum einen, dass aus dem 23er-Kader des FSV derzeit gleich zehn Spieler – durchweg Leistungsträger – aufgrund von Verletzungen zumeist längerfristiger Natur herausfallen. Zum zweiten habe man unglückliche Niederlagen hinnehmen müssen wie etwa im Hinspiel bei 40 Grad gegen Ilbenstadt oder auch gegen Heilsberg. Drittens habe der FSV auch "einfach nur Pech gehabt", wie Karaduman unter Verweis auf die verlorene Partie gegen den SV Nieder-Wöllstadt II anmerkt: "Die Wöllstädter hatten gegen uns fünf Mann aus der ersten Mannschaft aufgeboten. Da hatten wir natürlich keine Chance. Gegen Ilbenstadt fehlte dem SVN dann diese Unterstützung – der VfR siegte mit 13:4. Und gegen Heilsberg traten die Wöllstädter gar nicht erst an."

Für die heutige Partie in Ilbenstadt muss der FSV mit den Torjägern Florian Back (Schien- und Wadenbeinbruch) und Gianluca Campagna (Schulterverletzung), Abwehrchef Tim Kretschmer (Krankenhausaufenthalt), Alexander Dalhoff (Außenbandriss) und Kevin Manzke (Leistenbruch) definitiv fünf Aktivposten ersetzen – auch bei Christian Kiefl (muskuläre Probleme), Alwin Eifler (stark erkältet) und Tyrone Corbett sieht es nicht gut aus.

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