Letzte Chance mit Faber

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(esa/pm). Zweiter Löwe für die Patriots: Nach Lukas Koziol von Eishockey-Zweitligist Löwen Frankfurt spielt nun auch Maximilian Faber für den Skaterhockey-Bundesligisten aus Assenheim. Am Sonntag (16 Uhr/Inlinehalle Assenheim) soll Faber, der in der vergangenen DEL 2-Saison in 52 Spielen auf 52 Punkte kam, bereits für die Rhein-Main Patriots auflaufen. Die vergangenen zwei Sommer spielte Faber noch für den Erstligisten Samurai Iserlohn (neun Spiele, 18 Punkte), im Nachwuchs des Eishockey-Erstligisten Iserlohn Roosters begann der gebürtige Hagener auch seine Eishockey-Laufbahn.

Die Qualitäten von Faber dürften die Assenheimer dringen benötigen. Im Heimspiel gegen die Langenfeld Devils, aktuell Dritter der Südstaffel, stehen die Niddataler bereits mit dem Rücken zur Wand, was die Playoff-Ambitionen angeht. Mit einem Sieg wären die Play-Offs diese Saison theoretisch noch drin. Bei noch sechs ausstehenden Spielen und sechs Punkten Rückstand auf die Playoff-Ränge muss aber nahezu alles perfekt laufen, zumal der HC Merdingen auf Platz vier drei Spiele weniger absolviert hat als die Rhein-Main Patriots.

Was neben der Faber-Verstärkung Hoffnung macht: Das letzte Duell der beiden Teams fand im Mai in Langenfeld statt, dort setzten sich die Patriots verdient mit 9:7 durch - übrigens auch ohne Koziol. Allerdings: Die Devils ihrerseits gewannen die zwei folgenden Spiele gegen die Freiburg Beasts und Deggendorf Pflanz und kletterten auf den dritten Tabellenplatz. Die Assenheimer dagegen mussten zwei Niederlagen gegen die Kassel Wizards und die Freiburger einstecken. Die Playoff-Hoffnungen schwinden so langsam, dennoch wollen sich die Wetterauer nicht aufgeben. "Das Spiel muss gewonnen werden, wollen wir mit einem Sieg in die Sommerpause und zugleich weiter eine theoretische Chance auf die Play-Offs wahren", sagt Patric Pfannmüller, sportlicher Leiter der Patriots. "Wir sind gut besetzt und es gibt keine Ausreden. Alles, was zählt, ist ein Sieg!"

Die Verpflichtung von Faber, so lautet es in der Pressemitteilung der Patriots, sei im Hinblick auf die kommende Saison geschehen. Nun ist aber erstmal die Gegenwart im Fokus. Im Falle einer Niederlage wäre die Saison fünf Spieltage vor dem Ende quasi gelaufen.

Auch Damen gegen Langenfeld

Vor dem Spiel der Herren empfangen die Bundesliga-Damen der Rhein-Main Patriots ebenfalls die Langenfeld Devils. Die Assenheimerinnen kamen im ersten Duell in dieser Saison beim 1:10 beim Tabellenführer mächtig unter die Räder. Zuletzt war der Tabellenletzte den Bockumer Bulldogs mit 3:6 unterlegen.

Die letztjährige Topscorerin Sandra Walter rückt nach ihrem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison zurück in den Kader der Patriots, dafür ist der Einsatz von Daniela Viel aus privaten Gründen noch fraglich. Auf ihre Kapitänin Elisa Thoms müssen die Patriotinnen aufgrund ihrer Rückenverletzung die nächsten Wochen verzichten. Melanie Mell wird für diese Zeit das "C" auf der Brust tragen.

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