Letzte Chance

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Die Chancen auf die diesjährige Playoff-Teilnahme sind für die Frankfurt Skyliners allenfalls noch mathematisch möglich. Sieben Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den Tabellenachten Würzburg satte acht Punkte – oder umgerechnet vier Siege. Um tatsächlich noch einen Platz unter den ersten Acht zu ergattern, müsste der hessische Basketball-Bundesligist alle verbleibenden Spiele gewinnen und auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

Die Chancen auf die diesjährige Playoff-Teilnahme sind für die Frankfurt Skyliners allenfalls noch mathematisch möglich. Sieben Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den Tabellenachten Würzburg satte acht Punkte – oder umgerechnet vier Siege. Um tatsächlich noch einen Platz unter den ersten Acht zu ergattern, müsste der hessische Basketball-Bundesligist alle verbleibenden Spiele gewinnen und auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

Am besten schon am heutigen Donnerstag (19 Uhr) in der Ballsporthalle gegen den Tabellenfünften Bamberg, bevor es schon am Ostermontag mit dem Heimspiel gegen ratiopharm Ulm (15 Uhr) weitergeht. Trotz des Pflichtsiegs gegen Schlusslicht Science City Jena am vergangenen Freitag, der hauptsächlich dem nervenstarken Quantez Robertson zu verdanken war, steckt die bittere Overtime-Niederlage gegen Ligaprimus Bayern München noch in den Frankfurter Knochen. "Nach der bitteren Niederlage gegen München haben die Jungs gegen Jena wirklich mentale Stärke bewiesen. Darauf müssen wir aufbauen. Sowohl gegen Bamberg als auch gegen Ulm müssen wir physisch und mental bereit sein. Vor unseren eigenen Fans haben wir eine gute Chance an das gute Heimspiel gegen München anzuknüpfen."

Bamberg hat dominante Guards, wie beispielsweise Zisis und Rice, die sich auch international bereits bewährt haben und trotz schon fortgeschrittenem Basketball-Alter ihre Stärke regelmäßig zum Ausdruck bringen. Auch unter dem Korb spielen die Franken mit Rubbit, Harris und Alexander sehr physisch. Für den neunmaligen deutschen Meister geht es zudem noch um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Derzeit ist Bamberg punktgleich mit Alba Berlin, die allerdings noch drei Spiele weniger absolviert haben. Rasta Vechta auf Rang drei liegt zwei Punkte entfernt. Ein Auftritt im Schongang ist vom Halbfinalisten in der Champions League also nicht zu erwarten.

Neuzugang Andrej Mangold steht zwar vor seinem Debüt, die Skyliners haben aber auch einiges zu kompensieren. Fehlen werden der bis zum Saisonende ausfallende Marco Völler (Knochenabsplitterung im Finger) und Richard Freudenberg (Knie). Quantez Robertson (Finger) und Niklas Kiel (krank) sind fraglich.

Hoffnungen setzen die Frankfurter in Leon Kratzer. Das junge Centertalent verbuchte in den letzten fünf Spielen durchschnittlich 12 Punkte und 8,4 Rebounds. Beide Werte liegen über seinem Saisonschnitt. Zusammen mit Jonas Wohlfarth-Bottermann zählte er in den vergangenen Spielen zu den Lichtblicken.

Fraglich ist auch weiterhin, wie es mit Cheftrainer Gordon Herbert weitergeht. Eigentlich wollte der kanadische Verband bis Ende März seinen neuen Nationaltrainer bestimmen – Herbert war einer von drei Kandidaten. Eine Entscheidung steht weiterhin aus.

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