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Lebenszeichen von der TG

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Von: Redaktion

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Zwei Spiele, zwei Siege für die beiden Wetterauer Mannschaften in der Volleyball-Oberliga der Frauen: Das bisherige Schlusslicht TG Groß-Karben drehte einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg beim FSV Bergshausen und verlässt mit den so gewonnen beiden Punkten das Tabellenende, um sich auf Platz neun zu verbessern. Der Rückstand auf den Achten, den TV Waldgirmes II, beträgt damit nur noch drei Zähler. Unterdessen brauchten die Damen des SSC Bad Vilbel einen Satz, um im letzten Heimspiel des Jahres aus ihrem vorzeitigen Winterschlaf zu erwachen. Doch beim 3:1 gegen den TV Jahn Kassel holten auch sie zwei Punkte und kletterten damit auf den vierten Platz in der Tabelle.

Zwei Spiele, zwei Siege für die beiden Wetterauer Mannschaften in der Volleyball-Oberliga der Frauen: Das bisherige Schlusslicht TG Groß-Karben drehte einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg beim FSV Bergshausen und verlässt mit den so gewonnen beiden Punkten das Tabellenende, um sich auf Platz neun zu verbessern. Der Rückstand auf den Achten, den TV Waldgirmes II, beträgt damit nur noch drei Zähler. Unterdessen brauchten die Damen des SSC Bad Vilbel einen Satz, um im letzten Heimspiel des Jahres aus ihrem vorzeitigen Winterschlaf zu erwachen. Doch beim 3:1 gegen den TV Jahn Kassel holten auch sie zwei Punkte und kletterten damit auf den vierten Platz in der Tabelle.

FSV Bergshausen – TG Groß-Karben 2:3 (20:25, 23:25, 25:22, 25:16, 15:10): Was für eine Energieleistung: Nach langer Anreise in das bereits winterliche Nordhessen verloren die Volleyballerinnen die ersten beiden Sätze, um am Ende doch noch als Sieger vom Parkett zu gehen. Beide Teams hatten sich viel vorgenommen, und so entwickelte sich ein spannendes Spiel. Erst auf der Zielgeraden konnte Bergshausen den ersten Satz mit konsequenter Abwehrarbeit und präzisen Angriffen für sich entscheiden: 25:20. Der Satzgewinn stärkte die Nordhessinnen, die im zweiten Satz rasch mit 7:3 in Führung gingen. Karbens Ersatzcoach Thomas Buschardt nahm eine Auszeit, aber es dauerte, bis sein Team wieder in Schlagdistanz kam. Doch auch die nächste Auszeit beim 23:24 half nicht mehr: Die FSV machte den Sack zu. Im dritten Satz stand es nach einer Schwächephase der Gastgeberinnen und einer guten Aufschlagserie der Gäste zur »Halbzeit« 15:9 für die TG. Diesen Vorsprung ließen sich die Karbenerinnen nicht nehmen. Sie gewannen den Satz mit 25:22. Dieser verlorene Satz ging offenbar nicht aus den Köpfen der Hausherrinnen raus, die zwar weiter gut in der Annahme waren, aber den Ball einfach nicht mehr im Feld der Gäste aus der Wetterau unterbrachten. Die Folge: Die TG gewann auch diesen Satz mit 25:16, sodass es in die entscheidenden Tie-Break ging.

In den startete Bergshausen stark und erarbeitete sich gleich einen kleinen Vorsprung: 4:2. Auszeit Karben. Danach holten die Gäste Punkt für Punkt auf und zogen schließlich uneinholbar davon. Bei 15:10 war endlich Schluss. Zwei wichtige Punkte konnte die TG damit aus der Sporthalle vor der Söhre in Fuldabrück entführen. Resümee auf der Facebook-Seite: »Strahlend, erschöpft und noch völlig benommen vom verdienten 3:2-Sieg machen wir uns auf den Heimweg und verabschieden uns in die Winterpause.«

SSC Bad Vilbel II – TV Jahn Kassel 3:1 (21:25, 25:16, 25:15, 25:13): Im ersten Rückrundenspiel hatte sich der SSC Bad Vilbel II vorgenommenm an die Leistungen des vergangenen Heimspieltages anzuknüpfen. Trainer Michael Straub warnte seine Mannschaft jedoch, den Gegner nicht zu unterschätzen und rief seine Spielerinnen daher zu voller Konzentration und Einsatzbereitschaft auf. Doch seine Damen starteten träge in den ersten Durchgang: Zu viele Eigenfehler, Unkonzentriertheit und fehlende Beweglichkeit führten dazu, dass die Gegner aus Nordhessen sich gleich zu Beginn absetzen konnten. Die erste Auszeit von Schaub beim 9:13 führte zwar dazu, dass die Leistung etwas besser wurde, es fehlte jedoch an Konstanz. Die Damen aus Kassel gewannen schließlich mit 25:21. Den zweiten Satz startete Vilbel mit Veränderungen auf der Diagnonalposition und im Mittelblock. Die Stimmung auf dem Feld wurde lebendiger, die Bewegungen agiler, sodass das Gefühl aufkam, die SSC-Damen seien aus ihrer vorherigen Schläfrigkeit wachgerüttelt. Nach einem frühen Sechs-Punkte-Vorsprung sorgten gezielte Aufschläge, insbesondere durch Zuspielerin Pia Nau, und starke Angriffe zum 25:16 und damit zum Satzausgleich.

Steigerung reicht zum Sieg

Auch in Satz drei wurde diese Leistung fortgeführt. Vor allem Libera Lilia Heinrich glänzte durch konzentrierte Annahme und starke Abwehraktionen und brachte Konstanz ins Spielgeschehen. Auch Mittelblockerin Lisa Hornung motivierte durch ihren Einsatzwillen und ihre starken Angriffe ihre Mitspielerinnen, sodass auch dieser Satz schließlich mit 25:15 klar gewonnen wurde. Im vierten Satz bestärkte Trainer Straub seine Mannschaft noch einmal darin, weiterhin volle Konzentration zu zeigen, um mit drei Punkten aus dem Spiel zu gehen. Deborah Rohr brachte mit ihren druckvollen Aufschlägen nun die gegnerische Mannschaft in Bedrängnis., im Angriff konnten Linda Feil auf der Diagnonalposition und Lina Djouiai auf Außen clever punkten., und auch die eingewechselte Andrea Craatz konnte sich ohne Probleme in das Spielgeschehen einfügen. Beim 25:13 war die Partie gewonnen.

Das Fazit: Auch wenn die Leistung des SSC Bad Vilbel II im letzten Spiel des Jahres in vielen Phasen verschlafen und unkonzentriert wirkte, freuten sie sich über die drei Punkte und damit auch über Rang vier in der höchsten hessischen Spielklasse.

SSC Bad Vilbel II: Craatz, Bender, Djouiai, Hornung, Feil, Frisch, Heinrich, Heyer, Nau, Raisig, Rohr, Wagner.

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