Volkslauf

Der Lauf für die, die nicht laufen können

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(pm). Der "Wings for Life World Run" am vergangenen Sonntag stand unter dem Motto "Wir laufen für die, die es nicht können". Insgesamt 77 103 Menschen weltweit sind zeitgleich gestartet, geleitet und begleitet von einer App. Der Lauf war natürlich angepasst an die Umstände, jeder für sich allein und doch gemeinsam für den guten Zweck. Die Startgebühren und Spendengelder kommen der Rückenmarksforschung zugute, rund 2,8 Millionen Euro kamen für die Heilung von Querschnittslähmung zusammen. Mit dabei war Triathletin Nadine Schmidt aus Butzbach. Sie lief mehr als 27 Kilometer zwischen Hoch-Weisel und Bad Nauheim, ehe sie schließlich vom sogenannten Catcher Car eingeholt wurde.

Beim "Wings for Life World Run" gibt es keine feste Distanz oder gar eine Ziellinie. Alle Athleten werden von einem virtuellen Auto, dem sogenannten Catcher Car, verfolgt, das 30 Minuten nach dem Startschuss virtuell losfährt und in gewissen Abständen die Geschwindigkeit erhöht, ehe es irgendwann auch den schnellsten Läufer eingeholt hat.

Nach 2:12:51 Stunden war Schmidt, die für das Team "Bikes and Boards" gestartet ist, vom Catcher Car erreicht worden, und über die Lauf-App ertönte ihr persönliches Schlusssignal.

Über die Distanz von 25 km kam auch mal wieder etwas Wettkampf-Feeling auf. Triathletin Nadine Schmidt freute sich über ihren längsten Lauf nach hartnäckiger Fußverletzung.

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