Langsam wird es eng

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Die Zweitliga-Kegler der SG Friedberg/Dorheim müssen aufpassen, nicht doch noch in den Abstiegskampf zu geraten. Die gefürchtete Heimstärke funktioniert nicht mehr: Die 5231:5234-Niederlage gegen den KSC Frammersbach war schon die dritte Heimpleite in sieben Begegnungen auf den eigenen Bahnen in der Friedberger Stadthalle.

Die Zweitliga-Kegler der SG Friedberg/Dorheim müssen aufpassen, nicht doch noch in den Abstiegskampf zu geraten. Die gefürchtete Heimstärke funktioniert nicht mehr: Die 5231:5234-Niederlage gegen den KSC Frammersbach war schon die dritte Heimpleite in sieben Begegnungen auf den eigenen Bahnen in der Friedberger Stadthalle.

Aussagekraft haben die beiden nächsten Begegnungen: Es geht gegen die beiden in der Tabelle ganz unten platzierten Teams. Gelingt es in zwei Wochen in Dreieichenhain sowie sieben Tage später gegen die SG Kelsterbach zu gewinnen, wäre alles geklärt. Andernfalls könnte der gegenwärtige Vorsprung von vier Punkten schnell dahinschmelzen und plötzlich Abstiegskampf angesagt sein.

Die Niederlage gegen die Gäste aus dem Main-Spessart wurde bereits im Starttrio besiegelt. Nach drei eher bescheidenen Leistungen – Holger Preuß 865, Christian Jöckel 855, Mario Klein nur 811 – betrug der Rückstand 101 Holz.

Letztes Räumen entscheidet

Doch die Friedberger gaben nicht auf. Stefan Pfeiffer, Tobias Wolf und Daniel Duchow starteten druckvoll und setzten die Frammersbacher von Beginn an unter Druck. Insbesondere der stark agierende Tagesbeste Wolf (929) konnte seine Mannschaft sukzessive heranführen. Nach jeweils 100 Kugeln schmolz der Rückstand auf 48 Holz zusammen. Duchow (902) und Pfeiffer (869) setzten auf der letzten Bahn im Spiel in die Vollen alles auf eine Karte und gingen vor dem letzten Abräumen sogar in Führung. Das Spiel schien zugunsten der Wetterauer zu kippen. Die Gäste blieben allerdings ruhig und konnten im letzten Räumen durch ein sicheres Spiel knapp beide Punkte noch retten.

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