So lange das Bein hält

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Mit Sprinter Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach geht bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig am Wochenende der amtierende Titelträger über 200 Meter an den Start. Eine erneute Medaille soll und kann jedoch nicht das Ziel sein. "Wenn das Bein hält, nehmen wir gerne eine tiefe 21er-Zeit mit nach Hause", so Trainer Otmar Velte über die Zielsetzung über die Hallenrunde. Er spricht die Verletzung an, die Steven Müller mit aus dem DLV-Trainingslager gebracht hat. Das wirbelte jegliche Vorbereitung durcheinander. Ein geplanter Start am vergangenen Wochenende in Chemnitz wurde zum Beispiel sicherheitshalber abgesagt.

Mit Sprinter Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach geht bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig am Wochenende der amtierende Titelträger über 200 Meter an den Start. Eine erneute Medaille soll und kann jedoch nicht das Ziel sein. "Wenn das Bein hält, nehmen wir gerne eine tiefe 21er-Zeit mit nach Hause", so Trainer Otmar Velte über die Zielsetzung über die Hallenrunde. Er spricht die Verletzung an, die Steven Müller mit aus dem DLV-Trainingslager gebracht hat. Das wirbelte jegliche Vorbereitung durcheinander. Ein geplanter Start am vergangenen Wochenende in Chemnitz wurde zum Beispiel sicherheitshalber abgesagt.

Auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften vor einer Woche in Frankfurt brach der Sprinter als Vorsichtsmaßnahme nach dem 60 Meter Vorlauf ab. Jetzt tritt Müller am Samstag zunächst über 60 Meter an. Die Erwartungen hatte er mit seiner neuen Bestzeit von 6,73 Sekunden (süddeutscher Vizemeister) Anfang Februar bereits erfüllt. Alles, was jetzt kommt, ist nach der schlechten Saisonvorbereitung Zugabe. Am Sonntag warten dann die 200 Meter auf Müller.

Nicht nach Leipzig fährt hingegen Gordon Porsch. Der Stabhochspringer in Reihen der Kreisstädter, der im vergangenen Winter mit der Silbermedaille bei den "Deutschen" begeistert hatte, ist bei den Hochschulmeisterschaften vor zehn Tagen so unglücklich mit der Ferse auf den Einstichkasten an der Stabhochsprungmatte gestürzt, dass ihm die Blessur einen Start unmöglich macht. "Ich kann meine Ferse immer noch nicht belasten", erzählt Porsch. "Deshalb sind die Gedanken jetzt in Richtung Sommer gerichtet, wo ich sehr früh fit sein will, um mich für die Universiade zu qualifizieren. Ich möchte nichts übers Knie brechen und möchte dann gesund in die Sommervorbereitung starten." Die Weltspiele der Studierenden finden dieses Jahr Anfang Juli in Neapel statt.

Trotz der DM-Absage kann Gordon Porsch mit seinen zuletzt gezeigten Ergebnissen zufrieden sein. Nach anfänglichen Verletzungen und Infekten im Dezember und Januar hatte sich der 23-Jährige zuletzt immer weiter bis auf 5,30 Meter gesteigert.

Die Wettkämpfe werden im Livestream auf der Internetseite www.leichtathletik.de übertragen.

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