Bernd Lachmann von der LG ovag Friedberg-Fauerbach gewinnt die Fünfkampf-DM der Senioren M 50. FOTO: PV
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Bernd Lachmann von der LG ovag Friedberg-Fauerbach gewinnt die Fünfkampf-DM der Senioren M 50. FOTO: PV

Lachmann kann es auch im Fünfkampf

  • vonJulia Nestle
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(jn). Bernd Lachmann von der LG ovag Friedberg-Fauerbach hat in seinem Leben als Seniorensportler schon alles gewonnen, was es im Sprintbereich zu gewinnen gibt: Weltmeistertitel, sämtliche Medaillen bei Europameisterschaften, deutsche Meistertitel - aber im Mehrkampf war bislang noch keiner dabei. Seit vergangenem Wochenende in Zella-Mehlis ist Lachmann auch deutscher Meister im Mehrkampf der Altersklasse M 50.

In den Wettkampf startete Lachmann mit einer für ihn ungewohnten Disziplin - dem Diskuswurf. 28,10 Meter bedeuteten zunächst Rang neun im Teilnehmerfeld. Von da an ging es nur noch nach oben: Nach Rang drei im Weitsprung mit sehr guten 5,39 Metern und 33,84 Metern im Speerwurf folgte Lachmanns Paradedisziplin, die 200 Meter. In 25,27 Sekunden lag er klar vor allen Kontrahenten, blieb nur knapp über seiner Saisonbestzeit. Nach den abschließenden 1500 Metern (5:23,85 Minuten) sicherte er sich mit insgesamt 3117 Punkten mit knappem Vorsprung die Goldmedaille. "Anfreunden werde ich mich aber glaube ich nicht mit dieser Disziplin", sagte der LG- ovag-Athlet nach seiner Fünfkampf-DM-Premiere, bei der er vier Saisonbestmarken aufstellte. "Sobald alles wieder normal läuft, lege ich meinen Fokus wieder auf den Sprint", erklärte der Sieger.

Für das LG-Trio um Lachmann, Rainer Ringel und Dr. Jörg Czekalla war der Mehrkampf in Thüringen eine schöne Abwechslung zum "eher langweiligen" Trainingsalltag gewesen.

Für Ringel wurde der Fünf- aber zum Vierkampf, nachdem er über die 200 Meter disqualifiziert worden war. Vorher hatte der LG-Senior bereits im Diskus- und Speerwurf mit 22,81 (Saisonbestweite) bzw. 25,36 Metern, sowie 4,34 Metern im Weitsprung Punkte gesammelt. Nach den 1500 Metern (5:54,50 Minuten) wurde er in der M 50 Gesamt-19.

In der M55 landete Czekalla derweil mit 2868 Punkten am Ende auf einem guten sechsten Platz. Seine Leistungen im Einzelnen: 5,03 Meter im Weitsprung - und damit die drittbeste Weite des Feldes -, 28,44 Sekunden über die 200 Meter, 23,01 Meter und 29,14 Meter im Diskus- bzw. Speerwurf sowie gute 5:31,92 Minuten über die 1500 Meter zum Abschluss.

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