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Ulrike Kaiser steht mit den Damen 40 des TC Bad Vilbel vor der Rückkehr in die Regionalliga.

Kurz vor dem Ziel

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(esa/mna). Es fehlt jeweils nicht mehr viel. Die Damen 40 des TC Bad Vilbel sind auch nach dem sechsten Spiel ungeschlagen und stehen kurz vor der Meisterschaft in der Südwestliga Nordost, verbunden mit der Rückkehr in die Regionalliga. Die Damen 60 des Ober-Mörler TC, als erste Mannschaft des Vereins überhaupt überregional spielend, haben ihrerseits mit dem dritten Remis im vierten Spiel einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Südwestliga NO, Damen 40, Gruppe 6, TC Bad Vilbel - Tennis 65 Eschborn 5:4:Die Rückkehr in die Regionalliga ist für die Damen 40 des TC Bad Vilbel fast perfekt. Der Heimsieg gegen Tennis 65 Eschborn war der sechste Sieg im sechsten Spiel, im abschließenden Spiel der Medenrunde am 6. Juli können die Damen um Mannschaftsführerin Nicola Hrynko die Meisterschaft mit einem Sieg gegen den TC Bruchköbel auf eigener Anlage feiern. Dass das gelingt, wird angesichts der Dominanz der Brunnenstädterinnen kaum angezweifelt.

Denn der Sieg gegen Eschborn, bei dem Bad Vilbel ohne ihre Topspielerinnen Eva Bes und Eniko Szucs antrat, fällt nur beim Blick auf das nackte Ergebnis knapp aus. Hrynko, Ulrike Kaiser, Ute Jost-Klemm und Christiane Ergül gewannen ihre Einzel, wobei lediglich Ergül erst im Champions-Tiebreak für die Entscheidung sorgte. Nach den klaren Niederlagen von Susanne Wagner und Beatrix Wilken reichte ein Sieg in den Doppelbegegnungen.

Das erledigte das Duo Kaiser/Jost-Klemm in zwei Sätzen. Dass die weiteren Doppel Wagner/Wilken und Hrynko/Ergül jeweils im Entscheidungssatz das Nachsehen haten, fiel nicht mehr ins Gewicht. Ärgerlich könnte es nur dann werden, wenn Bad Vilbel sein ausstehendes Heimspiel verliert und Verfolger TSC Mainz in seinen zwei verbleibenden Partien jeweils hoch gewinnt.

Im Stenogram / Einzel: Nicola Hrynko - Tanja Moral Santiago 6:1, 6:0; Susanne Wagner - Heidrun Schreiber 2:6, 1:6; Ulrike Kaiser - Heike Jagiella 6:1, 6:4; Ute Jost-Klemm - Birgit Prien 6:3, 7:5; Beatrix Wilken - Siiri Thon 1:6, 3:6; Christiane Ergül - Andrea Wüstefeld 4:6, 6:4, 10:6. - Doppel: Wagner/Wilken - Moral Santiago/Jagiella 6:4, 3:6, 2:10; Hrynko/Ergül - Schreiber/Thon 2:6, 6:4, 7:10; Kaiser/Jost-Klemm - Prien/Becker 6:3, 6:4.

Damen 60 (4er), Gruppe 12 NO, TEVC Kronberg - Ober-Mörler TC 3:3:Karin Hadwinger an Position Eins konnte nach hartem Kampf ihr Match im Champions-Tiebreak gewinnen (7:5,2:6,10:7), während Christine Fackinger an Zwei keine Chance hatte (1:6,1:6). In zwei Sätzen gewann Brigitte Fietze an Drei sicher mit 7:6,6:1. Roswitha Dürauer musste wie Hadwinger in den Champions-Tiebreak und unterlag dort unglücklich mit 8:10. So stand es nach den Einzeln 2:2 und die Frage nach einem möglichen Sieger musste in den Doppeln beantwortet werden. Aber auch hier begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Hadwinger/Fietze gewannen sicher 6:3,6:0, während Fackinger/Dürauer 2:6,2:6 verloren. Somit stand am Ende das dritte Unentschieden im vierten Spiel für die Ober-Mörlerinnen zu Buche. "Unsere Doppel sind sehr gut eingespielt, deshalb haben wir nichts riskiert und sind in gewohnter Aufstellung in die Matches gegangen. Mit dem Unetschieden sind wir insgesamt zufrieden, würden uns aber sehr freuen, wenn wir in zwei Wochen das letzte Spiel gegen Ludwigshafen mit einem Sieg und dem Klassenerhalt beenden könnten", schaute Mannschaftsführerin Dürauer voraus. Allerdings würde gegen die Mannschaft, die trotz eines Sieges mehr als die OMTC-Damen einen Zähler hinter den Wetterauerinnen platziert sind, ein Unentschieden reichen. Damit kennen sich die OMTC-Damen ja aus.

Im Stenogram / Einzel: Sonja Hentschel - Karin Hadwiger 5:7, 6:2, 7:10; Viktoria Abt - Chritina Fackiner 6:1, 6:1; Kerstin Heine-Steinbach - Brigitte Fietze 6:7, 1:6; Irma Arndt-Reiche - Roswitha Dürauer 2:6, 6:0, 10:5. - Doppel: Abt/Heine-Steinebach - Hadwiger/Fietze 3:6, 0:6; Hentschel/Arndt-Reiche - Fackiner/Dürauer 6:2, 6:2.

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