Nachgefragt bei Uwe Teifke

KSV-Abteilungsleiter wird nicht mehr kandidieren

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Uwe Teifke, der Leiter der Tischtennis-Abteilung des Karbener Sportvereins, sieht seine Abteilung auf einem "mittelprächtigen Weg", da es zwei Aufstiege zu feiern geben wird, durch die Damen-Mannschaft in der Kreisliga sowie die dritte Herren-Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Doch die erste Mannschaft wird den Aufstieg aus der Bezirksklasse/Gruppe 8 wohl trotz eines 9:6-Sieges beim TTC Assenheim III nicht schaffen, und auch die Jugendabteilung bereite große Sorgen.

Uwe Teifke, der Leiter der Tischtennis-Abteilung des Karbener Sportvereins, sieht seine Abteilung auf einem "mittelprächtigen Weg", da es zwei Aufstiege zu feiern geben wird, durch die Damen-Mannschaft in der Kreisliga sowie die dritte Herren-Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Doch die erste Mannschaft wird den Aufstieg aus der Bezirksklasse/Gruppe 8 wohl trotz eines 9:6-Sieges beim TTC Assenheim III nicht schaffen, und auch die Jugendabteilung bereite große Sorgen.

Wie lief die Saison bisher für die Tischtennis-Abteilung des Karbener SV?

Uwe Teifke: Die Saison verlief bisher mittelprächtig. Vieles, was wir uns vorgenommen haben, ist nicht eingetreten. Wir wollten die Jugendabteilung stärken, doch da viele in den Erwachsenenbereich gewechselt sind oder durch Umzug den Verein verlassen haben, stellen wir derzeit nur noch eine Jugendmannschaft. Und auch davon werden in der kommenden Spielzeit fast alle in den Erwachsenenspielbetrieb wechseln. Wir haben es heutzutage mit anderen Charakteren zu tun bei den Jugendlichen, die speziell im Frühjahr lieber draußen sein wollen. Somit haben wir einige Spieler an den Fußball oder an das Tennis verloren.

Was lief positiv?

Teifke: Was uns enorm geholfen hat, ist die Regelung, dass Damen unbegrenzt bei den Herren mitspielen können. Somit haben wir nicht nur einige gemischte Mannschaften, sondern nur so konnte die dritte Herren-Mannschaft nicht nur überhaupt gut über die Runden kommen, sondern auch aus der 3. Kreisklasse aufsteigen. Obwohl ich diese Regelung persönlich nicht so gut finde, können die Damen dadurch viele Spiele bestreiten, was sie motiviert. Und bei den Damen selbst werden sie wohl auch Meister der Kreisliga. Doch sie könnten sich zu einer Fahrstuhlmannschaft entwickeln, da sie es in der Bezirksliga sicherlich wieder sehr schwer haben werden. Aber ich traue der Mannschaft den Klassenerhalt zu.

Wie sieht es auf der Führungsebene des Vereins aus?

Teifke: Am Donnerstag ist die Jahreshauptversammlung, und ich werde nach zehn Jahren aus Altersgründen nicht mehr als Abteilungsleiter zur Verfügung stehen. Derzeit habe ich noch keinen potenziellen Kandidaten als Nachfolger, doch ich bin mir sicher, dass wir jemanden finden werden. Ansonsten werden alle weitermachen.

Wie wird es sportlich in der kommenden Saison ausssehen?

Teifke: Da Kathrin Wiegand aus der Jugend herauskommen wird und wir auch noch weitere Damen haben, ist im Gespräch, dass wir eine zweite Damenmannschaft melden werden. Das wird aber nur geschehen, wenn alle zusichern, dass sie auch regelmäßig spielen werden. Ansonsten können sie ja auch bei den Herren mitspielen.

Wie lief die Saison in der ersten Herrenmannschaft?

Teifke: Dadurch, dass wir mit den aus Polen zugezogenen Andrzej Sikora und Zbigniew Sikora unsere erste Mannschaft wesentlich verstärken konnten, läuft es da gerade sehr gut. Auch der Rückrunden-Neuzugang Rolf Schönbrodt vom zurückgezogenen SSV Heilsberg hilft uns weiter. Und wenn der Aufstiegs-Relegationsplatz noch erkämpft werden sollte, werden sie auch antreten und ihr Bestes geben, selbst wenn die Bezirksliga für uns eine Klasse zu hoch sein dürfte.

Wie soll der Nachwuchs an den Verein herangeführt werden?

Teifke: Vor den letzten Sommerferien hatten wir an der Schule an zwei Tagen mit jeweils 100 Kindern von 8.30 Uhr bis 13 Uhr Training, doch nach sechs Wochen Schulferien war wieder alles vergessen. Die beiden zuständigen Sportlehrerinnen haben aber immer noch Flyer an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Ansonsten kommen immer wieder einzelne Jugendliche oder auch Kinder von bereits spielenden Eltern. Mit unserem sehr guten Lizenztrainer Sören Sobak aus Ober-Erlenbach hoffe ich, dass wir einige von ihnen im Verein werden halten können.

Was sollte sich noch ändern?

Teifke: Insgesamt ist es ärgerlich, dass man immer wieder ringen muss, um jeden Posten im Gesamtverein besetzen zu können, doch das wird sich wohl nicht ändern lassen. Unsere Halle ist nicht die schönste. Da hat uns die Stadt Abhilfe in Aussicht gestellt. Wir werden sehen, was da noch passieren wird. Ärgerlich ist es, wenn Spieler immer erst dann zum Training kommen, wenn die Tische schon aufgebaut sind und auch bereits wieder gehen, bevor sie abgebaut werden. Aber auch das wird sich wohl kaum ändern lassen, da einige Menschen eben so sind. (Foto: pv)

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