Safet Berisha sichert für den SV Staden den Ball. Die Teutonen können nach ihrem Pokal-Erfolg gegen den Gruppenligisten FC Karben nun mit breiter Brust in das Kreisoberliga-Spiel beim SV Nieder-Wöllstadt gehen. FOTO: JAUX
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Safet Berisha sichert für den SV Staden den Ball. Die Teutonen können nach ihrem Pokal-Erfolg gegen den Gruppenligisten FC Karben nun mit breiter Brust in das Kreisoberliga-Spiel beim SV Nieder-Wöllstadt gehen. FOTO: JAUX

Fußball-Kreisoberliga

Kreisoberliga: SV Staden mit breiter Brust

  • vonSascha Kungl
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Im Kampf um die Tabellenspitze in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg ist der TSV Dorn-Assenheim am Wochenende nur Zuschauer.

Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spiel des Spitzenreiters gegen den FC Hessen Massenheim wurde kurzfristig auf den 4. November verschoben. Somit bietet sich dem Tabellenzweiten aus Bruchenbrücken die Chance, mit einem ertragreichen Auftritt im Spitzenspiel gegen den VfB Friedberg am Sonntag (15 Uhr) den Platz an der Sonne zu erobern. Wegen eines Corona-Verdachtsfalles beim FV Bad Vilbel II fällt die angesetzte Partie gegen den SC Dortelweil II aus, wie am Freitagmittag bekannt gegeben wurde.

"Die Gastgeber sind hervorragend in die Saison gestartet und gehen auf eigenem Platz als klarer Favorit in die Partie. Wir werden alles dafür tun, um unsere Serie von sechs Spielen ohne Niederlage aufrechtzuerhalten", erklärt SVB-Coach Stefan Schneider. Alexander Preis wird den Bärenschweizern bei ihrem Gastspiel auf dem Burgfeld verletzungsbedingt fehlen. Hinter dem Einsatz von Tobias Vogeler und Jeremy Cue stehen noch Fragezeichen. Neben einem eigenen Heimerfolg hoffen die gastgebenden Friedberger gleichzeitig auf einen Patzer des in der Tabelle unmittelbar vor ihnen platzierten SV Nieder-Wöllstadt bei dessen Heimspiel gegen den SV Teutonia Staden am Sonntag (15.15 Uhr).

Die Teutonen gehen nach dem 2:0-Pokalerfolg gegen den Gruppenligisten FC Karben unter der Woche mit breiter Brust in die Partie. "In Sachen Laufbereitschaft und Spielwitz hat die Mannschaft gegen Karben ihre beste Saisonleistung gezeigt", blickt Teutonen-Coach Thorsten Unger auf den Auftritt seiner Elf zurück. "Leider haben wir in der Liga bisher einige Punkte leichtfertig liegen lassen, da wir oftmals nicht kaltschnäuzig genug waren", hadert Unger mit der bisherigen Punkteausbeute seiner Elf. Vor allem im Angriff weisen die Teutonen bisher deutliche Schwächen auf, was die neun erzielten Saisontreffer eindeutig belegen. Personell kann Unger gegen den Tabellenvierten aus Nieder-Wöllstadt nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Innenverteidiger Paul Wolf fällt aufgrund einer Zerrung aus.

Eröffnet wird der Spieltag am Sonntag ab 12 Uhr mit dem Heimspiel der Hessenligareserve von Türk Gücü Friedberg gegen die TSG Ober-Wöllstadt. Im Lager der Hausherren blickt man auf einen holprigen Start zurück. Mit nur fünf Punkten aus sieben Spielen steht die Elf von TGF-Coach Ahmet Akyüz als Tabellenzwölfter unmittelbar vor den Abstiegsrängen. "Wir sind sehr schlecht in die Saison gestartet, was zum einen natürlich an den schwachen Auftritten liegt, zum anderen aber auch daran, dass sich einige Spieler kurz vor Saisonbeginn dazu entschieden haben, wieder zurück zu ihren Vereinen zu gehen, obwohl sie fest bei uns eingeplant waren", nennt Akyüz Gründe. "Nun hoffen wir, dass wir uns allmählich fangen können. Mit Blick auf das Spiel gegen Ober-Wöllstadt sehe ich uns gut vorbereitet. Persönlich halte ich viel von Gästecoach Harez Habib und seiner Mannschaft. Ihre bisherige Ausbeute kann sich sehen lassen. Dennoch wollen wir nach dem 4:0-Erfolg gegen die Spvgg. 08 Bad Nauheim nachlegen", erklärt Akyüz.

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