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Maximilian Weismüller will mit dem SV Nieder-Wöllstadt den letzten Tabellenplatz im direkten Duell an den VfB Friedberg abgeben.

Fußball-Kreisoberliga

Kreisoberliga-K(r)ampf: Letzter empfängt Vorletzten

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Schlusslicht SV Nieder-Wöllstadt empfängt den Vorletzten VfB Friedberg. Zwei Aufsteiger duellieren sich in Dorn-Assenheim.

(kun). In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg empfängt das Tabellenschlusslicht aus Nieder-Wöllstadt heute Abend ab 20.15 Uhr den Rangvorletzten VfB Friedberg zum Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Zählbares, um nicht schon früh in der Saison den Anschluss zum Tabellenmittelfeld zu verlieren. Zeitgleich kommt es zum Aufeinandertreffen der Aufsteiger zwischen dem TSV Dorn-Assenheim und der FSG Burg-Gräfenrode, während der TSV Ostheim seine Visitenkarte auf dem Ober-Rosbacher Sportgelände bei der Hessenligareserve von Türk Gücü Friedberg abgibt.

"Wie schon in den vergangenen Wochen ist unsere Ausfallliste auch vor dem Auswärtsspiel in Nieder-Wöllstadt sehr lang. Demnach sind die Hausherren klarer Favorit. Wir wären bereits mit einem Punktgewinn zufrieden", erklärt VfB-Coach Antonios Tsiakalos, dessen Team nur einmal in den bisherigen sechs Partien - beim 3:1-Auswärtserfolg in Massenheim - als Sieger vom Platz ging. Gleiches gilt für die Roten aus Nieder-Wöllstadt, die sich lediglich beim 4:3-Auswärtserfolg gegen den FV Bad Vilbel II über drei Punkte freuen konnten. Am vergangenen Spieltag setzte es für die Elf von Trainer Torsten Zimmermann dagegen eine deutliche 0:3-Auswärtspleite beim Aufsteiger aus Burg-Gräfenrode. "Trotz der deutlichen Niederlage haben wir gegen Burg-Gräfenrode kein schlechtes Spiel gemacht, standen am Ende aber wie so oft mit leeren Händen da. Nach dem schwachen Saisonstart zählen für uns gegen Friedberg nur drei Punkte", lässt Nieder-Wöllstadts Pressesprecher Walter Nebel keine Zweifel an den Ambitionen der Heimelf aufkommen. Robin Dobios (Urlaub) und Marco Czepa (studienbedingt) stehen dem Tabellenletzten dabei nicht zur Verfügung, dafür haben die Roten mit Mevla Yigit, der gegen Roggau in der Vorwoche sein erstes Spiel gemacht hat, personell noch einmal nachgerüstet.

Im Gegensatz zu den Kellerkindern aus Nieder-Wöllstadt und Friedberg sind die Fußballer des SV Steinfurth am anderen Ende der Tabelle buchstäblich auf Rosen gebettet. Durch den 9:1-Kantersieg gegen den TSV Dorn-Assenheim sicherte sich die Elf von Spielertrainer Maximilian Esposito am vergangenen Spieltag die Tabellenführung und will diese am Sonntag (15 Uhr) in Nieder-Weisel gegenüber dem Verfolger aus Ober-Rosbach behaupten. "Für uns bietet sich die Gelegenheit, dem verlustpunktfreien Tabellenführer die erste Saisonniederlage beizubringen. Zudem würden wir uns mit einem Heimsieg gegen Steinfurth im oberen Tabellendrittel festsetzen, das ist unser Ansporn", gibt sich Nieder-Weisels Trainer Gökhan Kocatürk kämpferisch.

Nach zwei sieglosen Pflichtspielen gegen Türk Gücü Friedberg II in der Liga und die FSG Burg-Gräfenrode im Pokal haben die Nieder-Weiseler beim 5:1-Auswärtserfolg gegen den FV Bad Vilbel II am vergangenen Wochenende zurück in die Erfolgsspur gefunden. "Die drei Punkte im letzten Spiel gegen Bad Vilbel waren sehr wichtig für uns, um uns in der Tabelle nach unten abzusichern und den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren. Mit acht Zählern aus den bisherigen fünf Saisonpartien sind wir trotz der zahlreichen personellen Ausfälle mehr als nur im Soll.", zeigt sich Kocatürk zufrieden. Gegen den Tabellenführer aus Steinfurth können die Hausherren wieder auf die Dienste von Björn Lauckardt, Nils Werner, Timo Winter, Marvin Merz und Nils Schäfer zählen. Fehlen werden dagegen neben Mathieu Wolf (Aufbautraining) auch die verletzten Pascal Rohe, Gernot Matz, Simon Lengle und Frederic Nockemann sowie die Urlauber Florian Krimmel, Dominik Friede, Tom Kette, Benjamin Jurowski und Alexander Müller. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Fynn Eichstätt (krank) und Tim Sorgatz (Rückennerv eingeklemmt).

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