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Maximilian Esposito will mit dem SV Steinfurth den unmittelbaren Verfolger aus Ober-Rosbach auf Distanz halten.

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Kreisoberliga-Gipfeltreffen am Freitag im Rosendorf

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Tabellenführer SV Steinfurth trifft am Freitagabend in der Fußball-Kreisoberliga auf Verfolger FC Ober-Rosbach.

Gipfeltreffen im Rosendorf: An der Tabellenspitze der Fußball-Kreisoberliga empfängt der Ligaprimus aus Steinfurth heute (20.15 Uhr) den punktgleichen Rangzweiten aus Ober-Rosbach. Beide Teams sind in dieser Spielzeit noch ungeschlagen.

Während die Rosendörfler vor Wochenfrist beim 3:3-Unentschieden in Nieder-Weisel erstmals die Maximalausbeute verpasst haben, reist Ober-Rosbach nach vier Siegen in Serie mit breiter Brust an. "Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Steinfurth und wollen dort etwas Zählbares mitnehmen. Allerdings würde ich das Spiel nicht zu hoch hängen, da die Saison noch relativ jung ist", nimmt Ober-Rosbachs Trainer Jens Paetzold im Vorfeld den Druck von seiner Mannschaft. Personell können die Gäste mit Ausnahme des rotgesperrten Feyzullah Elmas aus dem Vollen schöpfen. "Die Hausherren verfügen seit Jahren über eine gute Mannschaft. Für mich kommt es nicht überraschend, dass sie ganz oben in der Tabelle stehen", sagt Paetzold, dessen Trainerpendant auf Steinfurther Seite mit den verlorenen Zählern aus der Partie gegen Nieder-Weisel hadert. "Nach dem Traumstart mit fünf Siegen in Folge ist unsere Serie leider gerissen. Aufgrund der fußballerischen Qualitäten wäre ein Sieg sicherlich hochverdient gewesen. Leider hat es der Platz in Nieder-Weisel nicht zugelassen, dass wir unser schnelles Kombinationsspiel aufziehen, mit dem wir in den bisherigen Spielen den Unterschied machen konnten", sagt Spielertrainer Maxi Esposito. Gegen tiefstehende Gäste hatte man das Fehlen von Pascal Marx und Tom Ehrlicher gespürt. Im Heimspiel gegen Ober-Rosbach erwartet man nun "einen heißen Tanz". Esposito fehlt verletzungsbedingt ebenso wie Marvin Niederhäuser und Pascal Marx (beide krank). "Die Gäste waren für mich bereits vor der Saison der Topfavorit auf den Aufstieg. Anhand unserer bisherigen Ergebnisse sieht man aber, dass wir sicherlich nicht chancenlos sein werden", ist Esposito überzeugt.

Unmittelbar hinter dem Spitzenduo steht die FSG Burg-Gräfenrode als erster Verfolger auf Rang drei. Mit der Ausbeute von vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ist man im Lager des Aufsteigers mehr als zufrieden. "Wir sind sehr glücklich über den erfolgreichen Saisonstart, wollen den Rückenwind so lange wie möglich mitnehmen und auch gegen Nieder-Weisel etwas Zählbares holen. Im Vergleich zum Pokalspiel, in dem beide Mannschaften personell geschwächt waren, erwartet uns eine ganz andere Partie", glaubt Roggaus erster Vorsitzender Florian Fünffinger, dessen Elf in der zweiten Pokalrunde einen 2:0-Auswärtserfolg am Wiesengrund feiern konnte. Auf die Gäste wartet am Sonntag (15 Uhr) nach dem 3:3-Unentschieden gegen den Ligaprimus aus Steinfurth bereits der nächste Vergleich mit einem Spitzenteam binnen einer Woche. "Mit neun Punkten aus sechs Spielen sind wir im Soll, vor allem wenn man berücksichtigt, dass wir Woche für Woche zum Improvisieren gezwungen sind", erklärt Nieder-Weisels Trainer Gökhan Kocatürk, der mit Dominik Friede, Alexander Müller (beide im Urlaub), Fynn Eichstädt (krank), Florian Krimmel, Nils Werner (beide privat verhindert), Marvin Merz, Oliver Tonn, Björn Lauckhardt (alle zweite Mannschaft) sowie den verletzten Frederic Nockemann, Pascal Rohe und Mathieu Wolf nicht weniger als elf Ausfälle kompensieren muss. Hinter dem Einsatz von Simon Lengle, Nico Schewerda und Gernot Matz stehen zudem noch Fragezeichen. Kocatürk selbst wird urlaubsbedingt in den kommenden drei Wochen ebenfalls nicht an der Seitenlinie stehen. Dagegen kehren Tom Kette und Benjamin Jurowski in den Nieder-Weiseler Kader zurück, in dem neben Neuzugang Adrian Vogt erstmals in dieser Saison auch Lukas Börner steht.

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