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Unterschiedliche Ausgangslagen: Während Filip Mitrovic (r.) und Türk Gücü Friedberg II sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen in der Kreisoberliga Friedberg verabschiedet haben, geht es für Moritz Dechant (Mitte) und seinen SV Gronau im Fernduell mit dem FC Karben noch um den Titel.

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Kreisoberliga Friedberg: Nächste Runde im Fernduell zwischen Gronau und Karben

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Das Rennen um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg ist auch drei Spieltage vor Saisonschluss offen wie selten. Im Fokus sind weiter der SV Gronau und der FC Karben.

Der Titelkampf in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg ist auch drei Spieltage vor dem Saisonende ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem FC Karben und dem SV Gronau. Vor Wochenfrist siegten beide Teams im Gleichschritt, sodass das Polster des Spitzenreiters aus Karben auf den Verfolger aus Gronau weiterhin nur zwei Punkte beträgt.

Am Sonntag empfängt der Ligaprimus ab 15 Uhr den SV Steinfurth auf dem Günter-Reutzel-Sportfeld, während der SV Gronau im Fernduell zeitgleich auf eigenem Platz auf die abstiegsgefährdete KSG 1920 Groß-Karben trifft. "Gegen Steinfurth, Bad Vilbel und Staden haben wir drei Endspiele vor der Brust. Wir sind froh, dass wir seit dem Winter den knappen Vorsprung von zwei Zählern auf den Verfolger aus Gronau haben, denn der Tabellenzweite wird in seinen drei verbleibenden Partien sicherlich nichts mehr herschenken. Deshalb werden wir unsere Spiele gewinnen müssen, wenn wir Meister werden wollen", ist Karbens Spielertrainer Harez Habib sicher. "Die Gäste aus Steinfurth verfügen über eine junge, konterstarke Mannschaft, die uns nichts schenken wird. Ähnlich wie beim 3:0-Auswärtserfolg in Gronau werden sie sich zeigen wollen", warnt Habib vor dem Favoritenschreck aus dem Bad Nauheimer Stadtteil.

Kreisoberliga Friedberg: Wird die KSG 1920 Groß-Karben der zweite Absteiger?

Verzichten muss der Tabellenführer auf die verletzen Robin Weinert, Lukas Euler, Christian Scheel, Raphael Wenzel, Ramil Taitschniov und Torhüter Robin Graf. Aufseiten der Gäste muss Steinfurths Trainer Maximilian Esposito erstmals in dieser Saison den Ausfall von Top-Torschütze Philipp Landvogt kompensieren, der für 15 der 55 Steinfurther Saisontreffer verantwortlich zeichnete. "Für uns geht es in der Endabrechnung um nicht mehr viel. An unseren Ergebnissen kann man sehen, dass wir in der Lage sind, jedes Spiel zu gewinnen - aber auch wie gegen Rodheim vor zwei Wochen überraschend zu verlieren", erklärt Esposito.

Die erste Entscheidung der Saison ist unterdessen am vergangenen Wochenende im Tabellenkeller gefallen, wo der SC Dortelweil II nach der knappen 2:3-Heimniederlage gegen den FC Ober-Rosbach nun auch rechnerisch als sicherer Absteiger in die Kreisliga A Friedberg feststeht. Wer dem SCD folgt ist dagegen noch nicht entschieden. Das schlechteste Blatt hält die KSG 1920 Groß-Karben in den Händen, die bereits einen Rückstand von sieben Punkten auf den Relegationsplatz hat und bei einer Niederlage in Gronau am Sonntag auch rechnerisch als zweiter Absteiger feststehen würde.

Kreisoberliga Friedberg: SV Teutonia Staden hofft auf Schützenhilfe aus Gronau

"Das Heimspiel gegen Groß-Karben wird sicherlich kein Selbstläufer, da die Mannschaft im Abstiegskampf dringend Zählbares benötigt. Wir haben großen Respekt vor dem Gegner und werden alles abrufen, um den Druck auf den Tabellenführer aus Karben mit einem Heimsieg weiter aufrechtzuerhalten", gibt Gronaus Trainer Florian Schwing die Marschrichtung für das Heimspiel am Sonntag vor. Personell muss der Tabellenzweite weiterhin auf Niclas Müller verzichten, der sich nach seinem Bänderriss im Aufbautraining befindet. Krystian Palcewski und Jan Trepohl fehlen zudem urlaubsbedingt.

Auf einen Heimsieg des Tabellenzweiten aus Gronau hofft man derweil auch im Lager des SV Teutonia Staden. Im Gesamtklassement stehen die Teutonen punktgleich mit dem FV Bad Vilbel II, der den Relegationsplatz innehat. Am Sonntag gastiert die Elf von Stadens Trainer Thorsten Unger ab 15 Uhr zum Kellerduell bei der SG Rodheim. "Das Auswärtsspiel in Rodheim ist für uns eine unglaublich wichtige Partie im Kampf um den Klassenerhalt. Personell gehen wir auf dem Zahnfleisch. Neben den zahlreichen Langzeitverletzten wiegt der Ausfall von Pierre May, der an einem Kreuzbandriss laboriert, am schwersten. Dennoch fahren wir nach Rodheim, um dort zu gewinnen", gibt sich Unger kämpferisch.

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