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Der Aufreger der ersten Halbzeit in Bruchenbrücken: Schiedsrichter Bernd Büttner zeigt dem Burg-Gräfenroder Trainer Florian Fünffinger (schwarze Kappe) die Rote Karte.

Fußball-Kreisoberliga Friedberg

Kreisoberliga Friedberg: Fünffinger sieht »Rot« bei Bruchenbrücken-Sieg

  • VonThomas Brannekämper
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Der SV Bruchenbrücken schlägt die FSG Burg-Gräfenrode mit 1:0. Der Treffer fällt durch einen Elfmeter, mit dem FSG-Coach Fünffinger gar nicht einverstanden war.

(tbr). Ein gutes und spannendes Spitzenspiel bekamen die Zuschauer in Ober-Wöllstadt geboten. Mit 3:2 konnten hier die »Blauen« den Platz an der Sonne der Fußball-Kreisoberliga Friedberg gegen die Stadener Teutonia verteidigen. Verfolger Nummer eins ist der TSV Dorn-Assenheim, der problemlos sein Heimspiel gegen den SC Dortelweil II mit 3:0 gewinnen konnte. Neu in den Top Drei ist der SV Nieder-Weisel nach seinem 3:0-Erfolg in Rendel. Und auch der SV Bruchenbrücken verbleibt in der Spitzengruppe nach dem 1:0-Heimerfolg gegen die FSG Burg-Gräfenrode. Die rote Laterne trägt weiterhin der FC Hessen Massenheim: Gegen den FC Ober-Rosbach musste man sich spät mit 2:3 geschlagen geben. Einen »Heimdreier« konnte der SV Nieder-Wöllstadt beim verdienten 3:1-Sieg gegen den VfB Friedberg bejubeln.

SV Bruchenbrücken - FSG Burg-Gräfenrode 1:0 (1:0): In einer laut Bruchenbrückens Pressesprecher Reiner Schmidt auf recht überschaubarem Kreisoberliga-Niveau stehenden Begegnung hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Zwar gaben die Gäste nach vier Minuten den ersten Warnschuss ab. Doch der Treffer des Tages fiel danach auf der anderen Seite. Nach Foul an Fabian Lösche konnte Christian Burruezzo Gonzales den fälligen Strafstoß zum Tor des Tages in die Maschen jagen (26.). Nicht so richtig anfreunden mit der Elfmeter-Entscheidung konnte sich der Roggauer Trainer Florian Fünffinger, der in dieser Szene die Rote Karte sah. Die beste Gelegenheit auf einen weiteren Tagestreffer hatten die Gastgeber, doch bei Tristan Semmeraus Kopfball war die Latte im Weg. Und da auch die Gäste nicht richtig zwingend wurden, blieb es bis zum Ende beim 1:0 für Bruchenbrücken.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Bernd Büttner. - Zuschauer: 80. - Tore: 1:0 (26.) FE Gonzales

SV Nieder-Wöllstadt - VfB Friedberg 3:1 (2:0): Im Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften konnten die Gastgeber mit diesem Handicap besser umgehen. Nach einer kämpferisch überzeugenden Vorstellung sprachen sowohl Nieder-Wöllstadts Pressesprecher Walter Nebel als auch sein Pendant auf Friedberger Seite, Carsten Lesniak, vom einem verdienten Heimsieg. Grundstein für diesen »Dreier« war die erste Hälfte, in der die »Roten« klar den Ton angaben. Zahlenmäßig Ausdruck fand dies im 2:0-Halbzeitstand, erzielt durch Yumit Myustedzheb (15.) und Patrick Eickhoff per verwandeltem Foulelfmeter (20.). Im zweiten Durchgang war der VfB dann besser im Spiel und konnte durch den zweiten Elfmeter der Partie verkürzen. Friedbergs Torwart Radoslav Rusev konnte sicher verwandeln (65.). Und auch der letzte Tagestreffer resultierte aus einem Strafstoß. Erneut behielt Eickhoff die Nerven (78.) und erzielte Treffer zum 3:1-Endstand.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Sascha Sandermann. - Zuschauer: 85. - Tore: 1:0 (15.) Myustedzheb, 2:0 (20.) FE Eickhoff, 2:1 (65.) HE Rusev, 3:1 (78.) FE Eickhoff.

1. FC Rendel - SV Nieder-Weisel 0:3 (0:3): »Unsere Gäste haben diesen Sieg sehr routiniert nach Hause gespielt. Wir haben gerade im ersten Durchgang zu viele individuelle Fehler gemacht und Nieder-Weisel zum Toreschießen eingeladen«, lautete das Fazit von Rendels Trainer Alexander Jörg. In der Tat spielte Nieder-Weisel sehr effizient. Ausdruck hiervon waren die Treffer zum 1:0 (24.) durch Bennet Wittig sowie Sebastian Volps Doppelpack (26., 35.) zum 3:0-Halbzeitstand. Und da Nieder-Weisel auch in Durchgang zwei jederzeit Herr der Lage war und die Gastgeber kaum zu Torgelegenheiten kamen, hatte dieses Resultat bis zum Schlusspfiff Bestand.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Abdul Ghaffar. - Zuschauer: 70. - Tore: 0:1 (24.) Wittig, 0:2 ( 28.), 0:3 (38.) Sebastian Volp.

FC Hessen Massenheim - FC Ober-Rosbach 2:3 (0:1): Massenheim bleibt im Besitz der roten Laterne. Auch gegen den FC Ober-Rosbach wurde es nichts mit dem ersten Sieg. In einem mäßigen Spiel konnte Cenil Günay die Gäste in Führung bringen (27.). Danach plätscherte das Spiel vor sich hin, die meisten Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab. Erst als Rafael Adege zum 1:1 ausgleichen konnte (80.), nahm die Partie bis zum Schlusspfiff Fahrt auf. Günay brachte Rosbach mit seinem zweiten Tagestreffer erneut in Front (85.). Adege hatte postwendend eine Antwort parat - 2:2 (86.) Doch das Schlusswort hatte erneut Günay, einen Massenheimer Abwehrfehler bestrafte er mit dem 3:2-Siegtreffer für die Gäste (87.) und beendete eine turbulente Schlussphase.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Tobias Joseph. - Zuschauer: 80. - Tore: 0:1 (21.) Günay, 1:1 (80.) Adege, 1:2 (85.) Günay, 2:2 (86.) Adege, 2:3 (87.) Günay.

»Blaue« schlagen Staden im Topspiel

TSG Ober-Wöllstadt - SV Teutonia Staden 3:2: (2:1): Das Spitzenspiel hielt, was es versprach. »Die Zuschauer haben heute wirklich ein gutes Spiel zweier Mannschaften gesehen, die gewillt waren, Fußball zu spielen. Wir haben heute die richtige Reaktion auf die Niederlage gegen Bad Nauheim gezeigt«, zeigte sich Ober-Wöllstadts Spielausschuss-Vorsitzender Jörg Linke nach dem Abpfiff sehr zufrieden. Dabei fing es für die Gastgeber denkbar schlecht an. Staden legte in Person von Safet Berisha eine Blitzstart hin und ging mit 1:0 in Front (4.). Doch die »Blauen« ließen sich davon nicht beeindrucken. Alper Gökalp per 30-m-Sonntagsschuss (20.) und Jeroen Colombaroli (30.) konnten die Partie bis zur Pause drehen. Nach der Halbzeit erwischte Ober-Wöllstadt einen Blitzstart und konnte unmittelbar nach Wiederbeginn das 3:1 durch Nouh El Maimouni erzielen (47.). Nach Otto Webers Anschlusstreffer (67.) drängte Staden zwar auf den Ausgleich, doch die Gastgeber verzeichneten hier die größeren Chancen und hätten mit dem vierten Tagestreffer den Sack früher zumachen können. So blieb es bis zum Schluss beim 3:2.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Volker Ehlert. - Zuschauer: 100. - Tore: 0:1 (4.) Berisha, 1:1 (20.) Gökalp, 2:1 (30.) Colombaroli, 3:1 (47.) Maimouni, 3:2 (62.) Weber.

TSV Dorn-Assenheim - SC Dortelweil II 3:0 (2:0): Eine klare Sache für die Gastgeber, die durch den Sieg gegen die Dortelweiler Gruppenliga-Reserve auf Platz zwei im Ranking vorrückten. Die Schloggebacher erwischten einen Start nach Maß, bereits in Minute vier konnte Dorn-Assenheims Torjäger vom Dienst, Mike Michalak, die Führung erzielen. Und auch beim zweiten Tagestreffer hatte er seine Füße im Spiel. Seine Vorarbeit musste Luca Böhm nur noch über die Linie drücken, der Pausenstand von 2:0 war aktenkundig. Und Michalak war es auch, der die endgültige Entscheidung zu verantworten hatte. Mit seinem zweiten Tagestreffer (67.) beseitigte er die letzten Zweifel am Heimerfolg des TSV.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mario Benedikt. - Zuschauer: 80. - Tore: 1:0 (4.) Michalak, 2:0 (32.) Böhm, 3:0 (67.) Michalak.

Der Bruchenbrückener Manuel Riess (l.) bringt den Ball gegen Niklas Arheidt (FSG Burg-Gräfenrode) aufs Tor.

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