+
Den Ball fest im Blick haben wird am Freitagabend Alper Gökalp (r.) vom FC Ober-Rosbach, der zur TSG Ober-Wöllstadt muss. Unterdessen hat Manuel Hohmann (l.) mit Aufsteiger FC Hessen Massenheim spielfrei.

Kreisoberliga Friedberg

Kreisoberliga Friedberg: Fast kompletter Spieltag am Freitagabend

  • schließen

In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg steht Aufstiegsfavorit Türk Gücü Friedberg nach seinem Fehlstart bereits am zweiten Spieltag unter Zugzwang. Unterdessen wollen drei andere Teams bereits den zweiten Sieg.

In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg stehen am Freitagabend gleich vier Begegnungen auf dem Programm, nur ein Spiel wird am Sonntag ausgetragen. Neben den Heimspielen der mit Siegen in die neue Runde gestarteten Klubs aus Bruchenbrücken und Staden, die gegen die Teams aus Dorn-Assenheim und Nieder-Weisel die Saisonzähler vier bis sechs anstreben, sind auch die beiden Aufstiegsfavoriten Türk Gücü Friedberg II und FC Ober-Rosbach im Einsatz.

Kreisoberliga Friedberg: Türk Gücü Friedberg II bereits unter Druck

Während es für die Ober-Rosbacher im Auswärtsspiel gegen die TSG Ober-Wöllstadt ab 20 Uhr darum geht, den erfolgreichen Saisonstart gegen Massenheim zu veredeln, ist die Hessenliga-Reserve von Türk Gücü Friedberg nach der Auftaktniederlage in Burg-Gräfenrode bei ihrer Heimpremiere gegen den SV Nieder-Wöllstadt (20 Uhr) bereits früh in der Saison unter Zugzwang. "Bei der 1:2-Niederlage in Burg-Gräfenrode hat uns die Leistung des Schiedsrichters, der die Partie von Beginn an nicht unter Kontrolle hatte, das Genick gebrochen. Unsere beiden Innenverteidiger waren völlig zu Unrecht bereits nach zehn Minuten mit Gelb verwarnt. Die Rote Karte gegen Danilo Pantic kann man geben, wobei uns das Gegentor unmittelbar nach dem Platzverweis zunächst einmal aus dem Spiel genommen hat. Nach der Pause haben wir die Partie in Unterzahl dominiert und den verdienten Ausgleichstreffer erzielt. Danach wollten wir das Spiel unbedingt gewinnen und sind in einen Konter gelaufen", blickt TGF-Coach Ümit Karpuz auf die Auftaktniederlage seiner Elf zurück. "Mit dem SV Nieder-Wöllstadt erwartet uns nun eine Mannschaft, die unser Co-Trainer Ahmet Akyüz sehr gut kennt, da er jahrelang die Jugendarbeit dort gemacht hat. Nach der Auftaktniederlage gegen Bruchenbrücken werden auch sie unbedingt punkten wollen. Für uns zählt vor heimischer Kulisse aber ebenfalls nur ein Sieg", sagt Karpuz klipp und klar.

Der Kader der Kreisstädter ist verletzungs- und urlaubsbedingt derzeit noch dünn besetzt. "Einige wichtige Spieler stehen uns derzeit noch nicht zur Verfügung. Dennoch sind wir jederzeit in der Lage, eine schlagkräftige Truppe zu stellen", sagt Karpuz voller Überzeugung. Der Friedberger Übungsleiter weilt aktuell noch im Urlaub und wird gegen die "Roten" von Co-Trainer Akyüz vertreten.

Kreisoberliga Friedberg: SV Bruchenbrücken erwartet Kampfspiel

Genau wie die Kreisstädter sind auch die Gäste aus Nieder-Wöllstadt mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Gegen den SV Bruchenbrücken musste die Elf von Neu-Coach Torsten Zimmermann eine 3:5-Heimpleite hinnehmen. "Die Auftaktniederlage gegen Bruchenbrücken war ebenso enttäuschend wie unnötig, da wir zahlreiche hochkarätige Torchancen ungenutzt gelassen haben. Hinzu kamen einige fragwürdige Entscheidungen des Unparteiischen zu unseren Ungunsten", hadert Zimmermann mit der missglückten Saisonouvertüre seiner Elf. "Gegen Türk Gücü Friedberg wollen wir uns die drei unglücklich verlorenen Punkte zurückholen. Einfach wird das sicherlich nicht, da die Hausherren über eine enorme Qualität verfügen. Nach ihrer Auftaktniederlage werden sie hochmotiviert in die Partie gehen", glaubt der Nieder-Wöllstädter Übungsleiter, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Auch Neuzugang Robin Dobios steht den Gästen wieder zur Verfügung. "Seine Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wird uns gegen Friedberg sicherlich weiterhelfen", ist Zimmermann überzeugt.

Im Lager des SV Bruchenbrücken ist man nach dem erfolgreichen Saisonauftakt derweil rundum zufrieden und blickt der Heimspielpremiere gegen den TSV Dorn-Assenheim am Freitagabend (20.15 Uhr) selbstbewusst entgegen. "Gegen Nieder-Wöllstadt hat meine Mannschaft eine tolle Moral gezeigt und sich auch durch den fragwürdigen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich nicht entmutigen lassen. Nun erwartet uns gegen den Aufsteiger aus Dorn-Assenheim ein deutlich kampfbetonteres Spiel, denn die Gäste werden nach der 1:6-Pleite gegen Staden sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein", schätzt Schneider. Personell kann der Coach der "Bärenschweizer" auf seine Startelf gegen Nieder-Wöllstadt zurückgreifen - nach wie vor verletzt sind Florian Pölker, Chris Sieber und Tim Farnung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare