Nach fast sechs Jahren ist Christian Ehnert nicht mehr Trainer der SG Oppershofen.
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Nach fast sechs Jahren ist Christian Ehnert nicht mehr Trainer der SG Oppershofen.

Kreisliga A Friedberg

Kreisliga A Friedberg: Trennung zwischen SG Oppershofen und Trainer Christian Ehnert

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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Trainer Christian Ehnert und die SG Oppershofen, Tabellenletzter der Fußball-Kreisliga A Friedberg, gehen getrennte Wege. Interimsweise wird ein Spieler den Übungsleiterposten übernehmen.

Fußball-A-Ligist SG Oppershofen und Trainer Christian Ehnert gehen getrennte Wege. Beide Seiten betonten unabhängig voneinander, die Trennung zum Ende des Jahres 2020 sei »einvernehmlich« geschehen.

Aus für Trainer Christian Ehnert im sechsten Jahr bei der SG Oppershofen

Die SG war mit elf Niederlagen aus elf Partien denkbar schlecht in die aktuell unterbrochene Spielzeit gestartet und belegt aktuell mit null Punkten und einer Tordifferenz von minus 36 Treffern den letzten Tabellenplatz der zweithöchsten Friedberger Spielklasse. Ehnerts Nachfolge übernimmt interimsweise Spieler Jürgen Bellersheim.

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Für Ehnert kommt das Aus in seiner sechsten Spielzeit als Cheftrainer. Er war zuvor bereits als Spieler mehrere Jahre für die SGO aktiv gewesen und hatte seine Trainertätigkeit als Trainer der Reserve auch dort begonnen. Nach Stationen in Butzbach und Nieder-Weisel hatte er schließlich 2013 hauptverantwortlich den Trainerposten im Rockenberger Ortsteil übernommen. Höhepunkt seiner Tätigkeit war der A-Liga-Aufstieg in der Relegation im Sommer 2019 gewesen.

Beide Seiten sprechen von »einvernehmlicher Trennung«

»Die Situation war sportlich und vor dem Corona-Hintergrund auch allgemein für alle Seiten frustrierend. Da Christian zum Ende der Saison ohnehin seinen Posten zur Verfügung stellen wollte, haben wir uns auf die vorzeitige Trennung geeinigt. Christian war lange Jahre Spieler und Trainer bei der SGO - und wir hoffen, dass er dem Klub in irgendeiner Funktion oder als Berater erhalten bleibt«, erklärte SGO-Spielausschussmitglied Gerhard Edelbauer auf Nachfrage. »Es war eine Trennung in Freundschaft.«

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