Auf Höhenflug: Gianluca Campagna und Aufsteiger FSV Kloppenheim. FOTO: KESSLER
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Auf Höhenflug: Gianluca Campagna und Aufsteiger FSV Kloppenheim. FOTO: KESSLER

Fussball

Kreisliga A: Aufsteiger greift die Tabellenspitze an

  • vonSascha Kungl
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Im Kampf um die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A Friedberg bietet sich dem FSV Kloppenheim am Mittwoch die Chance, mit dem Spitzenreiter aus Hoch-Weisel gleichzuziehen.

Die Partie zwischen dem FC Nieder-Florstadt und dem FC Kaichen fällt aus, da die Kaichener mit der zweiten Mannschaft in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Bruchenbrücken spielen und es beim SVB derzeit einen Corona-Verdachtsfall gibt.

Durch einen 3:1-Heimerfolg gegen den TFV Ober-Hörgern ist der Aufsteiger aus Kloppenheim am vergangenen Wochenende bis auf drei Zähler an den Ligaprimus herangerückt - auch weil sich die Hoch-Weiseler beim 2:2-Unentschieden im Top-Spiel des vergangenen Spieltags mit dem FC Kaichen die Punkte gegenseitig weggenommen hatten. "Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist natürlich überragend. Das haben sich die Jungs durch ihre tollen Auftritte im bisherigen Saisonverlauf aber auch wirklich verdient. Wir werden aber weiterhin auf dem Teppich bleiben und Woche für Woche hart arbeiten. Die Liga ist aus meiner Sicht in diesem Jahr total ausgeglichen und unvorhersehbar. Quervergleiche zu ziehen ist absolut unmöglich. Deshalb werden wir keinen Gegner unterschätzen", erklärt Kloppenheims Trainer Siegbert Freienstein, der allerdings personell arg gebeutelt zum Spitzenspiel nach Beienheim fährt.

Neben den Ausfällen der Langzeitverletzten Florian Back und Tim Kretschmer muss Freienstein auch das Fehlen von Torben Kehl, Michel Feiler, Timo Geist und Marcel Hübner kompensieren. Dafür ist Kloppenheims Mannschaftskapitän Hendrik Wolf gegen den Tabellendritten wieder mit an Bord. "Die Gastgeber verfügen über eine sehr gut organisierte Mannschaft mit hervorragendem Umschaltspiel, die sofort nach Ballgewinn versucht nach vorne zu spielen. Zudem haben sie mit Marcel Bilkenroth den Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen", weiß der Gästecoach um die Offensivstärke des Gegners, der mit 35 Treffern den zweitbesten Angriff der Liga stellt. "Wir fahren mit dem nötigen Respekt nach Beienheim, haben aber keine Angst vor dem Gegner und werden uns sicherlich nicht verstecken", verspricht Freienstein.

Dahinter lauert ein punktgleiches Quartett, bestehend aus der KSG 1920 Groß-Karben, dem SV Germania Ockstadt, dem TuS Rockenberg und dem SV Ober-Mörlen, auf Patzer der Teams aus der Spitzengruppe.

Akku aufgeladen

Ab 20.45 Uhr empfängt zum Abschluss des Spieltags der Aufsteiger aus Ober-Mörlen die SG Wohnbach/Berstadt und hat dabei die Chance, mit einem Heimerfolg in der Tabelle an den Gästen vorbeizuziehen. "Wir wollen unsere Heimserie fortsetzen. Die Jungs machen es trotz der hohen Belastung zurzeit sehr gut. Der eine oder andere Spieler konnte aufgrund der Absage der Partie gegen Schwalheim am vergangenen Wochenende seinen Akku wieder aufladen", ist Ober-Mörlens Spielertrainer Nils Arne Wielpütz vor dem Heimspiel seiner Elf zuversichtlich.

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