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Krausgrill: »Müssen in Ober-Mörlen gewinnen«

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(jms) Ganz gemütlich können die Fußballer von Türk Gücü Friedberg an diesem Sonntagnachmittag schauen, was die Konkurrenz in der Fußball-Kreisoberliga so treibt.

Denn während die Kreisstadt-Türken frei haben und sich ihre Kräfte für den harten Endkampf schonen können, müssen der SV Nieder-Weisel und der SC Dortelweil lösbare Aufgaben bewältigen. »Wir dürfen uns in den letzten Spielen keinen Ausrutscher mehr erlauben«, hatte Dortelweils Trainer bereits vor der 2:3-Niederlage seiner Mannschaft bei Türk Gücü Friedberg gesagt. Nun gilt dieser Satz umso mehr, wollen die Jungs aus dem Vilbeler Stadtteil tatsächlich noch den Aufstieg in die Gruppenliga realisieren. Am Sonntag kommt der SKV Beienheim nach Dortelweil. Eine Mannschaft, die auf Seiten des SCD keiner unterschätzen darf. Nach dem unglaublichen 14:1-Sieg gegen den FCO Fauerbach und dem 3:2 gegen Nieder-Florstadt hat sich das Mittelfeld-Team von Trainer Ralf Bechmann wieder etwas gefangen. Eine einstellige Platzierung ist noch immer im Bereich des Möglichen. Für die Dortelweiler ist es - im Gegensatz zu den Hauptkonkurrenten aus Nieder-Weisel und Friedberg - bereits das drittletzte Spiel dieser Saison.

Derweil gastiert der SV Nieder-Weisel im Derby beim SV Ober-Mörlen. »Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Ich bin auch sicher, dass uns das gelingen wird. Unsere Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt und kann weiterhin locker auftreten«, meint Weisels Pressesprecher Gunthard Krausgrill. Und auch Leistungsträger Steffen Häuser sieht keinen Grund zur Beunruhigung nach dem etwas unglücklichen 3:3 in Ockstadt: »Wir haben alles selbst in der Hand. Wenn wir all unsere Spiele gewinnen, sind wir in der Endabrechnung Zweiter.« Aber auch wenn das spielerische und personelle Potenzial des SV Nieder-Weisel durchaus höher als das der Mörlener einzuschätzen ist, so bleibt abzuwarten, wie die junge SV-Mannschaft mit dem Druck und der psychischen Belastung der letzten Spiele fertig wird. Außerdem ist zu erwarten, dass der SV Ober-Mörlen alle kämpferischen Tugenden in die Waagschale wirft, um am Ende den drohenden Relegationsplatz meiden zu können.

Dieses Ziel verfolgt auch die SG Oppershofen, die zuletzt nach einem Zwischenspurt wieder ins Straucheln gekommen ist. Für das Team von Jürgen Bellersheim geht es beim SV Gronau um drei wichtige Punkte. Nur noch Außenseiterchancen auf den Relegationsplatz hat der SV Hoch-Weisel. Acht Punkte trennt das Team von Volker Heerdt auf Oppershofen. Soll das Wunder wahrgemacht und der direkte Abstieg noch vermieden werden, muss nicht nur Heimspiel gegen Burg-Gräfenrode gewonnen werden. Auch in den letzten drei Saisonspielen ist jeweils ein »Dreier« Pflicht.

Bei einer Niederlage beim VfB Petterweil stünde die SG Melbach als erster Absteiger fest. Verliert der FSV Kloppenheim beim VfB Friedberg, kann auch hier für die A-Liga geplant werden. Der VfB könnte dagegen mit einem Sieg noch ins Aufstiegsrennen eingreifen - vorausgesetzt einer der beiden Spitzenklubs patzt. Von den Partien zwischen Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle sticht das Florstädter Derby heraus.

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Die Partie FSG Burg-Gräfenrode - FV Bad Vilbel II ist um zwei Tage vorverlegt worden und steigt nun am 13. Mai um 20 Uhr.

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