Kratzer dreht auf

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Leon Kratzer kennt es nicht anders. Seit er mit Basketball angefangen, agiert er unter den Körben und versucht, sich die vom Ring oder Glas abprallenden Würfe vor seinen Gegenspielern zu schnappen. Aus dem einfachen Grund, weil er immer der Größte war. "Rebounding ist für mich Einstellungssache, das macht mir seit meiner Jugend extrem viel Spa?, sagte der 22-Jährige am Samstag in Göttingen. Beim 81:70-Bundesliga-Sieg seiner Frankfurt Skyliners hatte der Center offensichtlich auch wieder jede Menge Spaß. Zwölf Rebounds schnappte sich Kratzer, sieben davon am offensiven Brett, er erzielte acht Punkte. Der 2,11-Meter-Mann war ein wichtiger Faktor für den ersten Sieg nach drei zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Leon Kratzer kennt es nicht anders. Seit er mit Basketball angefangen, agiert er unter den Körben und versucht, sich die vom Ring oder Glas abprallenden Würfe vor seinen Gegenspielern zu schnappen. Aus dem einfachen Grund, weil er immer der Größte war. "Rebounding ist für mich Einstellungssache, das macht mir seit meiner Jugend extrem viel Spa?, sagte der 22-Jährige am Samstag in Göttingen. Beim 81:70-Bundesliga-Sieg seiner Frankfurt Skyliners hatte der Center offensichtlich auch wieder jede Menge Spaß. Zwölf Rebounds schnappte sich Kratzer, sieben davon am offensiven Brett, er erzielte acht Punkte. Der 2,11-Meter-Mann war ein wichtiger Faktor für den ersten Sieg nach drei zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Als Kratzer vor knapp viereinhalb Monaten aus Bamberg nach Frankfurt kam, war der Center völlig aus dem Häuschen. Es lief zu Beginn auch ganz gut, der 110 Kilogramm schwere Koloss war gerade dabei, sich richtig einzufinden, nur um sich prompt nach drei Bundesligaspielen zu verletzen. Innenbandanriss im Knie, sechs Wochen Pause. Damit fehlte er den Hessen im gesamten Januar, als es acht Pleiten in neun Spielen hagelte. Erst Anfang Februar kam er wieder zurück, stand bei den unglücklichen Niederlagen gegen Ludwigsburg und Bamberg wieder auf dem Feld.

Die anschließende Länderspielpause und das Trainingslager auf Mallorca haben dem gebürtigen Bayreuther gutgetan. Schon bei der 86:99-Niederlage gegen Alba Berlin war Kratzer einer der wenigen Lichtblicke, erzielte mit 14 Punkten und 13 Rebounds jeweils neue Karrierebestwerte. In Göttingen knüpfte der 21-Jährige nahtlos an diese Leistung an. "Die gute Dreierquote und das Rebounding waren die Faktoren, dass wir heute endlich wieder ein Spiel gewonnen haben", analysierte Kratzer.

Denn neben dem gewonnenen Reboundduell (35:25) waren 18 von 35 getroffenen Dreierversuchen der Schlüssel zum Sieg. Quantez Robertson (18 Punkte), Garai Zeeb (13) und Jason Clark (12) waren jeweils viermal erfolgreich. Trotzdem sind weitere Siege nötig, wenn man noch in die Playoffs will. Als Tabellenvierzehnter fehlen aktuell acht Punkte auf Rang acht. Die nächste Chance gibt es am Mittwoch (19 Uhr), da kommt der Tabellen-16. Jena in die Ballsporthalle.

Timur Tinc

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