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Konstantin Firsanov wird ein Teufel

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(bc) Der Kader des EC Bad Nauheim für die neue Oberliga-Saison nimmt Gestalt an. Der frühere DEL- und Zweitliga-Profi Konstantin Firsanov unterschrieb einen Vertrag bei den Roten Teufeln und verstärkt somit den Angriff der Kurstädter.

Der gebürtige Russe mit deutschem Pass bringt die Erfahrung von exakt 336 Partien (45 Tore, 45 Vorlagen) in den beiden höchsten Ligen mit nach Bad Nauheim, wo der 30-Jährige vor allem für die jungen Spieler auch als Führungspersönlichkeit agieren soll.

»Vor zwei Jahren war er bereits bei uns im Probetraining, so dass wir uns da schon ein Bild von ihm machen konnten. Damals hat es nicht geklappt, umso mehr freuen wir uns jetzt auf ihn«, sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. »Wir haben nach den Abgängen im Angriff ein wenig an Spielwitz und Talent verloren. Mit Konstantins Unterschrift bekommen wir einiges davon zurück«, so Coach Frank Carnevale über den bulligen Angreifer.

Firsanov begann seine Karriere in seiner Geburtstadt Jekaterinenburg, wo er zwei Jahre lang in der ersten und zweiten russischen Liga stürmte. Der SC Riessersee wurde auf sein Talent aufmerksam und holte ihn 2002 an die Zugspitze, wo er damals bereits auf die Roten Teufel in der 2. Liga traf. Es folgten drei Spielzeiten bei den Nürnberg Ice Tigers und den Augsburger Panthern in der DEL, ehe es den 1,85 Meter großen und 98 Kilogramm schweren Linksschützen nach Wolfsburg verschlug.

Anschließend heuerte er bei weiteren Stationen in der 2. Liga an (Heilbronn, Bremerhaven, Schwenningen, Crimmitschau, Dresden) und absolvierte ein Intermezzo im slowenischen Jesenice (»Alpenliga«). Oberliga-Luft schnupperte der inzwischen eingebürgerte Angreifer eine halbe Saison in Rosenheim und letzte Spielzeit in Ratingen. »Er selbst hat starkes Interesse gezeigt, bei uns spielen zu wollen. Leider hat er letzte Saison in Ratingen zwei Verletzungen gehabt und konnte sein Potenzial dadurch nicht abrufen«, so Ortwein.

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