Kompakt und quirlig

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Der Abstiegskampf in der Handball-Landesliga Mitte bleibt ausgesprochen interessant, wobei der TSV Griedel gestern durch einen 34:27-Erfolg bei den TSF Heuchelheim mit den Gastgebern nach Punkten gleichzog und wegen des besseren direkten Vergleichs bei Punktgleichheit in der Endabrechnung vor den Heuchelheimern stehen würde. Beide Teams haben derzeit 14:22 Punkte auf dem Konto und befinden sich an der Peripherie zu den Abstiegsrängen. "Es war eine komplett gute Mannschaftsleistung", freute sich der Griedeler Timm Weiß, der den erkrankten Trainer Dirk Schwellnus vertrat.

Der Abstiegskampf in der Handball-Landesliga Mitte bleibt ausgesprochen interessant, wobei der TSV Griedel gestern durch einen 34:27-Erfolg bei den TSF Heuchelheim mit den Gastgebern nach Punkten gleichzog und wegen des besseren direkten Vergleichs bei Punktgleichheit in der Endabrechnung vor den Heuchelheimern stehen würde. Beide Teams haben derzeit 14:22 Punkte auf dem Konto und befinden sich an der Peripherie zu den Abstiegsrängen. "Es war eine komplett gute Mannschaftsleistung", freute sich der Griedeler Timm Weiß, der den erkrankten Trainer Dirk Schwellnus vertrat.

Besonders hob er die Abwehrleistung seiner Mannschaft hervor. Die Heuchelheimer haben sich tatsächlich immer wieder an der gegnerischen Deckung festgebissen und fanden trotz der 27 erzielten Treffer einfach zu selten ein Durchkommen. "Das war unsere schlechteste Saisonleistung", ärgerte sich TSF-Trainer Claus Well. Die Griedeler waren im Angriff ausgesprochen variabel, hatten in Sascha Siek, Sandro Krüger, Nils Siek und Lukas Kipp vier ungemein torgefährliche Spieler, die im Angriff gegen die oft zu statische TSF-Deckung immer wieder Lösungen fanden. Auf der anderen Seite schenkten die Heuchelheimer zu viele Bälle ab. Die Gäste zogen nach dem 5:5 (10.) nach und nach davon. 10:6 für Griedel hieß es nach einer Viertelstunde, und im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs baute der TSV seinen Vorsprung auf 17:12 aus.

Eine auch in dieser Höhe verdiente Führung der quirligen Gäste, die Heuchelheimer Abspielfehler immer wieder zu Tempogegenstößen nutzten. Nach Wiederbeginn hielten die Griedeler die Gastgeber auf Distanz (22:27/48.). Doch binnen zwei Minuten verkürzte die TSF auf 25:27, ehe der Griedeler Jan Schepp mit dem 28. Treffer für seine Mannschaft der Heuchelheimer Aufholjagd ein Ende bereitete. Gegen die nun offensiver deckenden Gastgeber zog der TSV bis zur 55. Minute auf 31:25 davon und konnte in der verbleibenden Zeit den deutlichen Vorsprung noch geringfügig ausbauen.

TSF Heuchelheim: Winter, Schlesinger; Lichert, Mackellar, Koch (2), Niko Hoffmann (1), Abbas Kaplan, Weidner (2), Weber (3/1), Sascha Hofmann (2), Rinn (1), Björn Hofmann (6), Kröck, Czaja (10/3).

TSV Griedel: Roth, Hendrik Krüger, Bonn; Sascha Siek (9), Köhler, Strasheim, Grieb (2), Nils Siek (6), Kipp (5/2), Schepp (3), Nolt (2), Sandro Krüger (7), Dietz, Vogel.

Im Stenogramm – Schiedsrichter: Deist/Traute (Edertal/Vellmar). – Zuschauer: 170. – Zeitstrafen: Niko Hoffmann, Weber, Czaja (2) – Grieb, Nils Siek

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