Nun kommt es zum Gipfeltreffen

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(sks). 14 Tore steuerte Jonas Koffler zum 34:31-Sieg seines TV Petterweil am Samstagabend in der Langgönser Karl-Zeiss-Halle bei. Der TVP wahrte damit seine weiße Weste in der Handball-Landesliga Mitte. Für Lang-Göns war es dagegen die zweite Niederlage in Folge.

Koffler glänzte schon in den vorherigen Spielen als derzeit gefährlichster Torschütze der Liga. Am Samstagabend legte der 22-Jährige aber noch mal eine Schippe drauf. "Jonas war der Mann des Abends. Er hat 60 Minuten durchgespielt und auf beiden Seiten des Feldes viel Verantwortung übernommen", lobte sein Trainer Martin Peschke. "Wir haben ihn nicht kontrolliert bekommen", erklärte Peschkes Gegenüber Michael Razen. Dabei zeigte Langgöns anfangs die bessere Leistung, führte nach knapp zehn Minuten mit 8:5. Bis zur Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, mit einem knappen 14:15 ging es in die Kabine.

Mit fortschreitender Spieldauer machte sich dann aber jener Faktor bemerkbar, der das Spiel für die Gäste entscheiden sollte. "Wir haben das Torhüterduell gewonnen, das war der ausschlaggebende Grund", erklärt Peschke. Nicht anders sieht es Razen: "Das ist momentan ein Problem, das wir haben. Es hört sich zwar simpel an, aber im Feld waren wir nicht schlechter." Daraus resultierten vermehrt überhastete Abschlüsse.

Während Petterweil weiterhin effektiv scorte, lief Langgöns ab der 33. Minute konstant einem Rückstand hinterher. Nach zwei weiteren Treffern von Koffler zum 29:24 (50.) war die Vorentscheidung gefallen. Der TSV verliert damit den Anschluss an die Tabellenspitze. Petterweil empfängt als nächstes den ebenfalls noch verlustpunktfreien Zweiten aus Idstein zum Gipfeltreffen.

TSV Lang-Göns: Kludt (5), Breser (1), Schier (2/1), Jänicke (8), Weigel (2/1), Hopp, Schmitz (1), Herbel (2), Philipp Engel (4), Krauhausen, Ceh (2), Schmidt, Patrick Engel (4), Schäfer.

TV Petterweil: Johannes Pfeiffer, Trouvain, Kusan (3), Koch (3), Witzel, Benedikt Pfeiffer (1), Felix Koffler (1), Jonas Koffler (14/2), Bouali, Neuhalfen (2), Hitzel (1), Wassberg (5), Schneiker, Ehmer (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Erdönmez/Werner. - Zuschauer: 200 - Zeitstrafen: 10:6 Minuten. - Siebenmeter: 5/2:2/2.

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