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Koch setzt Schlusspunkt

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Von: Sascha Kungl

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Die lange Petterweiler Partynacht konnte auch die 22:28 (10:10)-Heimniederlage im letzten Saisonspiel gegen den TV Breckenheim nicht trüben. »Die Niederlage gegen Breckenheim geht in Ordnung, da wir über den gesamten Spielverlauf gesehen die schlechtere Mannschaft waren. Dennoch bin ich mit der Saison insgesamt absolut zufrieden. Sicherlich hätten wir die Runde mit dem einen oder anderen verlorenen Punkt noch veredeln können, auf die Leistung in diesem Jahr kann die Mannschaft aber sehr stolz sein«, sprach TVP-Coach Heiko Trinczek seinem Team nach dem Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Breckenheim ein Gesamtlob aus.

Die lange Petterweiler Partynacht konnte auch die 22:28 (10:10)-Heimniederlage im letzten Saisonspiel gegen den TV Breckenheim nicht trüben. »Die Niederlage gegen Breckenheim geht in Ordnung, da wir über den gesamten Spielverlauf gesehen die schlechtere Mannschaft waren. Dennoch bin ich mit der Saison insgesamt absolut zufrieden. Sicherlich hätten wir die Runde mit dem einen oder anderen verlorenen Punkt noch veredeln können, auf die Leistung in diesem Jahr kann die Mannschaft aber sehr stolz sein«, sprach TVP-Coach Heiko Trinczek seinem Team nach dem Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Breckenheim ein Gesamtlob aus.

Vor 120 Zuschauern am Sauerborn hatten die Hausherren über die gesamte Spieldauer große Probleme, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen, wozu Gästekeeper Matthias Beer mit zahlreichen Glanzparaden einen Großteil beitragen konnte. »Er hat sein Tor von der ersten Minute an vernagelt.

Irgendwann haben selbst unsere zuverlässigsten Torschützen nicht mehr getroffen, ab diesem Zeitpunkt war dann spürbar die Luft raus«, konstatierte der Petterweiler Übungsleiter, dessen Abwehrverbund nach dem 1:1-Ausgleich eine bärenstarke Leistung zeigte und sieben Minuten lang ohne Gegentreffer blieb. »Leider haben wir es im Angriff nicht geschafft uns für die gute Abwehrleistung in der Anfangsphase zu belohnen. Erst in der achten Minute konnten wir in Führung gehen, ab dann war es ein ausgeglichenes Spiel.« Folgerichtig gingen beide Teams beim 10:10-Zwischenstand in die Kabine.

»Den Anfang der zweiten Halbzeit haben wir leider komplett verschlafen«, haderte Trinczek, dessen Mannschaft beim 13:17 in der 39. Minute mit vier Toren im Hintertreffen lag. »Wir haben uns in dieser Phase viel zu überhastete Abschlüsse geleistet, während uns die Gäste mit konsequenten Tempogegenstößen den Zahn gezogen haben.« Auch mit den Entscheidungen der Unparteiischen war der Petterweiler Übungsleiter nicht immer einverstanden. »Das Schiedsrichtergespann hat mit seinen Entscheidungen unnötige Härte ins Spiel gebracht.«

Auf dem Parkett konnten die Gelb-Schwarzen bereits perspektivisch für die nächste Saison arbeiten. »Die Vorgaben haben die Jungs sehr gut umgesetzt. Leider ist es uns kurz vor Schluss nicht mehr gelungen, den Anschluss herzustellen, weshalb die Niederlage unter dem Strich in Ordnung geht.«

Einen versöhnlichen Abschluss fand die Partie aus Petterweiler Sicht dennoch: Mit dem letzten Treffer der Partie markierte TVP-Urgestein Alexander Koch, für den es das letzte Spiel seiner Karriere war, den 22:28-Endstand.

TV Petterweil: Malkmus, Popp; Trouvain, Neuhalfen, Thorsten Koch (4), Witzel, Pfeiffer, Dänner, Alexander Koch (1), Koffler (5), Lange (1), Thomer (1), Hitzel (3), Ehmer (7/2).

TV Breckenheim: Beer, Frate; Plattner (1), Crecelius (3), Manns (3), Heuss (7), Luft (2/2), Mrowietz (4/1), Engel (2), Jan Walter, Brauer (6), Arne Walter.

Steno: Schiedsrichter: Hoffelner/Siedel (Bensheim-Auerbach). – Zeitstrafen: 4:10 Minuten. – Siebenmeter: 3/2:4/3. – Zuschauer: 120.

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