Der Knoten ist endlich geplatzt

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(ub). War das die Initialzündung, auf die sie im Lager des in den ersten vier Pflichtspielen viermal leer ausgegangenen FC Olympia Fauerbach so lange warten mussten? "Ich denke, auf diese Leistung können wir bauen", sieht Fauerbachs Pressesprecher Jürgen Güssgen die Fußballer aus dem Friedberger Stadtteil nach dem 4:2 (1:0)-Heimsieg über den Ex-Verbandsligisten Vatanspor Bad Homburg für die kommenden Aufgaben in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West besser als zuletzt aufgestellt.

Weshalb der Wetterauer Gruppenligist gegen die Taunusstädter die ersten drei Saisonpunkte holte, lag nach Güssgens Ansicht klar auf der Hand: "Das taktische Konzept, nicht im Hurrastil ins Verderben zu rennen, sondern tiefer zu stehen und für den Gegner die Räume eng zu machen, ist aufgegangen. Unser Sieg war eigentlich nie in Gefahr." Ebenso wichtig aus der Sicht von FCO-Coach Virginio Bazzoli: Einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen, blieb seiner Mannschaft dank einer Szene aus der zweiten Minute am Sonntagnachmittag erspart. Denn: Marvin Glaßl vollendete eine Flanke von Kapitän Michael Walther per Kopf zur frühen Fauerbacher Führung. Cristian Bodea hätte in der sechsten und 40. Minute durchaus nachlegen können, doch der schnelle FCO-Stürmer verfehlte Biekers Kasten in beiden Fällen um wenige Zentimeter. Bad Homburger Gelegenheiten durch Usta (12.) und Tekin (30.) waren ebenso wenig von Erfolg gekrönt - zur Pause war noch nicht entschieden, welches Team das Elachfeld als Gewinner verlässt.

Paul Wischtak trifft dreifach

Das änderte sich allerdings schneller als gedacht: Fauerbachs Torjäger Paul Wischtak schlug nämlich nach Auflagen von Michael Walther und Außenverteidiger Anikat Kumar in der 48. und 52. Minute doppelt zu, sodass Sefa Ustas Goal für die Gäste, erzielt nach exakt einer Stunde aus abseitsverdächtiger Position, die Siegeszuversicht der Bazzoli-Elf nicht mehr sonderlich zu beeindrucken vermochte. Wischtaks dritter Streich, ein platzierter Flachschuss aus elf Metern ins lange Eck zum 4:1, erwies sich in der 64. Minute als Vorentscheidung. Alexander Sarkisjans Missgeschick, Tekins Versuch zum 4:2 ins eigene Netz zu befördern (71.), hatte somit nur noch statistischen Wert.

FCO Fauerbach: Jens Michalak - Kumar (71. Coniglio Lupica), Clement, Sarkisjan, Muntean - Walther, Chekmazov, Glaßl (59. Gompf), Beier - Bodea, Wischtak (81. Ishii).

Vatanspor Bad Homburg: Bieker, Tekin, Chaterokhi, Shakoory (9. Afou Nga), Hotaman, Coric, Denilsson da Silva, Pereira, Benhima (76. Sahray), Usta, Rachdi.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Hauser (Hausen). - Zuschauer: 120. - Tore: 1:0 (2.) Glaßl, 2:0 (48.) Wischtak, 3:0 (52.) Wischtak, 3:1 (60.) Usta, 4:1 (64.) Wischtak, 4:2 (71./ET) Sarkisjan.

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