Klubs reagieren auf Krawalle

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(phk). Die Ravensburg Towerstars und die Bietigheim Steelers haben auf die gewalttätigen Ausschreitungen einiger Anhänger am Sonntag während bzw. im Vorfeld ihrer Spiele in der Deutschen Eishockey-Liga 2 reagiert.

Der amtierende Meister aus der Puzzle-Stadt reagierte auf die Ausschreitungen im Schlussdrittel des Spiels gegen Landshut, indem unter anderem eine gestohlene Fahne der Gäste zerrissen und daraufhin der Landshuter Anhang versuchte, die Blockumzäunung zu durchbrechen. "Wir können es nicht zulassen, dass unser Sport von derartigen Gruppen missbraucht wird und die lange Eishockeytradition in Ravensburg dadurch Schaden nimmt", ließ sich Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan auf der Vereinshomepage nach einem Gespräch mit Polizei und Stadtverwaltung ziehen. Als Sofortmaßnahme wird den Mitgliedern der Ravensburger Fan-Gruppierung "B 1 Crew" ab sofort und bis auf Weiteres den Eintritt in die CHG Arena und die direkt vorgelagerte Außenfläche verwehrt. Auch dürfen keinerlei in Verbindung stehende Symbole, Logos oder Schriftzüge bei den Heimspielen mehr präsent sein. Die Gruppierung war demnach in der Vergangenheit schon negativ aufgefallen.

Auf die Bietigheim Steelers veröffentlichten auf ihrer Facebook-Seite eine Stellungnahme des Geschäftsführers Volker Schoch, nachdem Steelers-Fans vor dem Sonntagsspiel in Heilbronn versucht hatten, eine Kneipe mit Heimfans zu stürmen - eine Scheibe war durch den Wurf eines Stuhles zu Bruch gegangen. "Die Steelers distanzieren sich ganz klar und eindeutig von Gewalt in jeglicher Form - unabhängig davon ob es sich um Heim- oder Auswärtsspiele handelt", schrieb Schoch. "Bei Eishockeyspielen wollen wir Spaß, Freude und Emotionen - da ist für Gewalt kein Platz."

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