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Klopsch und Kratzsch Hochschul-Vizemeister

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(jn) Christiane Klopsch und Gesa Katharina Kratzsch von der LG Ovag Friedberg-Fauerbach haben bei den Deutschen Hochschul-Hallenmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach jeweils die Silbermedaille gewonnen. Während Klopsch trotz Leistungssteigerung leicht enttäuscht war, überzeugte Kratzsch mit einer konstanten Serie und musste nur einer international erfahrenen Athletin den Vortritt lassen.

Die EM- und Olympiateilnehmerin Christiane Klopsch von der Uni Frankfurt hatte sich die Titelverteidigung über 400 Meter fest vorgenommen. »Natürlich ist sie enttäuscht, dass es nicht geklappt hat«, sagte Leistungssportchef Volker Weber, der mit Trainerin Sieglinde Weber die LG-Athleten in Kalbach betreute. Wie im Vorjahr war Klopschs härteste Konkurrentin Frederike Hogrebe von der DSHS Köln, die amtierende Deutsche U23-Meisterin über 400 Meter Hürden. Die ersten 350 Meter lag Klopsch vorne – doch dann zog Hogrebe auf der Zielgeraden vorbei, holte sich in 55,09 Sekunden den Titel. Der LG-Athletin blieb der Silberrang mit 55,21 Sekunden. Dies bedeutete eine Steigerung um fast eine Sekunde im Vergleich zu den Hessischen Meisterschaften in Stadtallendorf zweieinhalb Wochen zuvor.

Gesa Katharina Kratzsch legte unterdessen im Weitsprung eine starke Serie hin. Dreimal übertraf die Studentin der Uni Frankfurt die Sechs-Meter-Marke, dreimal blieb sie nur knapp drunter. Ihr weitester Satz ging auf 6,10 Meter. Damit wurde sie Zweite zwischen zwei EM-Siebenkämpferinnen des vergangenen Jahres – Claudia Rath (EM-7./6,25 m) und Carolin Schäfer (EM-11./Weitsprung-Bestleistung mit 6,03 m eingestellt).

Einziger männlicher Vertreter der LG war Sven Vesmanis. Er startete über 60 und 200 Meter sowie mit der Rundenstaffel. Nach 7,36 Sekunden im Vorlauf qualifizierte er sich für das C-Finale. Hier steigerte sich Vesmanis, der an der Uni Frankfurt studiert, auf 7,34 Sekunden und blieb nur knapp über seiner Bestleistung. Eine neue Hallenbestmarke stellte er über 200 Meter auf: 23,38 Sekunden (14.). Dazu kam noch ein achter Platz mit der zweiten Staffel der Uni Frankfurt über insgesamt acht Hallenrunden.

Jeweils für die Uni Gießen waren die LGlerinnen Alina Schneider und Katrin Orth am Start. Schneider sprintete die 60 Meter in 8,16 Sekunden und die Hallenrunde in 27,64 Sekunden (7.). Für Orth wurden über dieselben Distanzen 8,37 und 28,25 Sekunden gestoppt. Auch in der Staffel waren die Kreisstädterinnen aktiv. Orth und Schneider verpassten mit der Uni Gießen als Fünfte einen Podestplatz. Die Uni Frankfurt mit Weitsprung-Vize Gesa Kratzsch landete einen Platz dahinter.

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