Klopsch holt Silber bei den Deutschen Meisterschaften

(mw) Christiane Klopsch von der LG Ovag Friedberg-Fauerbach hat bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund über 400 Meter den zweiten Platz belegt. In 54,62 Sekunden musste sie sich nur Julia Förster vom TSV Bayer 04 Leverkusen (54,22 sec) geschlagen geben. Die 22-Jährige lief damit eine Saisonbestzeit. Gesa Kratzsch wurde Elfte.

"Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich Zweite werde, hätte ich das sofort genommen. Ich bin zufrieden", sagte Klopsch in der mit 4000 Zuschauern ausverkauften Halle unweit des Signal-Iduna-Parks. "Ich hatte etwas müde Beine vom Vorlauf, aber mehr als der zweite Platz war nicht drin", bilanzierte die LG-Langsprinterin.

Klopsch hatte sich mit 54,98 Sekunden im Vorlauf für das Finale qualifiziert, in dem sie stets an zweiter Stelle lief. Klopsch war im Vorjahr Fünfte geworden, Förster Sechste. Die starke Leverkusenerin steigerte sich deutlich, während Klopsch im Vorjahr 54,40 Sekunden gelaufen war. Beide profitierten auch von einigen Ausfällen potenzieller Medaillenkandidatinnen. Dazu kam der Fall Ruth Sophia Spelmeyer. Die Jahresschnellste (53,69 sec) hatte zu spät die Qualifikationsnorm erfüllt und war damit nur im Vorlauf startberechtigt. Dort hatte sie mit 54,14 Sekunden ebenfalls die beste Zeit vorgelegt. "Es ist egal, wer nicht da war. Silber ist ein schöner Abschluss der Hallensaison", meinte Klopsch.

Für Gesa Katharina Kratzsch war der Wettkampf dagegen nach drei Versuchen beendet. 5,85 Meter bedeuteten für die Weitspringerin Rang elf. Kratzsch war mit der zwölfbesten Leistung angereist. Trainer Volker Weber war zufrieden, obwohl sich sein Schützling einen weiteren Sechs-Meter-Sprung erhofft hatte.

"Der zweite Versuch war der beste, aber nicht optimal. Im dritten Durchgang hat sie sich selbst ausgebremst, dennoch wurde es ungültig. Schade, denn es war mehr drin", bilanzierte Weber.

Kratzsch war mit der Hallensaison-Bestleistung von 6,17 Metern angereist, 5,94 Meter hätten für Rang acht und weitere drei Versuche im Endkampf gereicht. Für die 22-Jährige waren es die ersten Deutschen Meisterschaften bei den Aktiven.

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