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Gießens Neuzugang Phillip Darnell Fayne II (Mitte) setzt sich unter dem Korb körperlich stark gegen den Shawn Occeus (1/Phoenix Hagen) in Szene und gewinnt mit den 46ers beim Rewe-Cup in Hagen das Spiel um Platz drei deutlich mit78:58. Im Halbfinale am Samstag war man den Fraport Skyliners unterlegen gewesen.

Kleines Finale als Lichtblick der 46ers

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(pm). Personell gehandicapt, gelingt den Gießen 46ers beim Rewe-Cup in Hagen im kleinen Finale ein klarer 78:58-Sieg über Gastgeber Phoenix Hagen. Ein kleiner Lichtblick für den Basketball-Erstligisten. Die Mittelhessen präsentieren sich am Sonntag in der Defense bissig und setzten auch in der Offensive Akzente. Im Halbfinale am Samstag hatte das ersatzgeschwächte Team von Headcoach Pete Strobl noch eine deutliche 53:

78-Niederlage gegen den Erstliga-Rivalen Fraport Skyliners hinnehmen müssen und somit den Einzug in das Endspiel verpasst. Im Finale konnten die Skyliners gegen Würzburg nur in der ersten Halbzeit ihr schnelles und beherztes Spiel aufziehen, mussten aber zum Ende der Partie den schweren Beinen und schwindenden Kräften Tribut zollen 65:71. (20:22 - 23:11 - 10:20 - 12:18).

Am zweiten Turniertag ließen die 46ers zu Beginn Bjarne Kraushaar, Rawle Alkins, Dennis Nawrocki, Florian Koch und Phillip Fayne II auf den Court. Es waren gelungene Verteidigungsaktionen wie zwei errungene Offensivfouls von Koch oder ein Steal von Fayne II, die aufhorchen ließen (9:5, 5.).

In Abwehr und Angriff ging es kernig zu, wie z. B. Johannes Lischka unter dem Brett bewies (11:9, 7.). Der offensive Impuls durch Nawrocki und seinem Dreier sorgte weiter für Belebung, sodass der Erstligist mit einer 18:14-Führung ins zweite Viertel ging.

Forward Nuni Omot war es, der dann die PS auf die Straße brachte und somit die erste zweistellige Führung ergatterte (25:14, 13.). Eine Ganzfeldpresse setzten die Gießener als probates Mittel in der Schlussphase ein, was Ballgewinne provozierte (elf Hagener Turnovers) und den 36:23-Halbzeitvorteil erbrachte.

Mit viel Power unter dem Korb begann die zweite Halbzeit auf beiden Seiten - Kessen und Fayne II waren dabei die Protagonisten, die das Spielgerät in die Reuse bugsierten (38:27, 22.).

Ins finale Viertel gingen die 46ers noch mit einer Highlight-Aktion von Omot auf Fayne II, der per Alley-Oop vollstreckte (60:41).

Der komfortable Vorsprung der Gießener war nicht mehr gefährdet.

Es spielten für die Gießen 46ers: Viktor Ziring, Nuni Omot (13 Punkte), Dennis Nawrocki (6), Bjarne Kraushaar (3), Kyan Anderson (6, 9 Assists), Maximilian Begue (1), Tim Uhlemann (9), Kilian Binapfl (6), Johannes Lischka (6), Rawle Alkins (5), Florian Koch (10) und Phillip Fayne II (13).

Samstag-53:78 gegen Skyliners

In einer defensiv geprägten Partie mussten die Gießen 46ers eine 53:78-Niederlage gegen die Fraport Skyliners hinnehmen. Ein fehlender Wurfrhythmus in der Offensive und zu viele zugelassene zweite Chancen konnten die Gießener nicht kompensieren. Die 46ers mussten am Kader nachjustieren, und so wurden neben dem neuen Trainingsspieler Rawle Alkins auch Rackelos-Kapitän Johannes Lischka und sein Teamkollege Viktor Ziring mitgenommen.

Es spielten: Viktor Ziring, Nuni Omot (6), Dennis Nawrocki (8), Bjarne Kraushaar (1), Kyan Anderson (4), Max Begue, Tim Uhlemann (4), Kilian Binapfl (1), Johannes Lischka (2), Rawle Alkins (9), Florian Koch (14), Phillip Fayne II (4).

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