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Ein Klassenunterschied: Dortelweil demontiert Friedberg

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Von: Marcus Dippel

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Tor für den SC Dortelweil Markus Vancura (l.) hat sich von Malte Strothmann (r.) abgesetzt und überwindet den Friedberger Keeper. Mit zwei Toren ist er beim 6:1 seiner Elf im Wetterauer Derby der beste Torschütze seines Teams. (Foto Nici Merz)
Tor für den SC Dortelweil Markus Vancura (l.) hat sich von Malte Strothmann (r.) abgesetzt und überwindet den Friedberger Keeper. Mit zwei Toren ist er beim 6:1 seiner Elf im Wetterauer Derby der beste Torschütze seines Teams. (Foto Nici Merz) © Nici Merz

Der SC Dortelweil siegt im Wetterauer Derby der Fußball-Gruppenliga gegen den VfB Friedberg klar und deutlich mit 6:1 (4:1) – ein Klassenunterschied, der unterschiedliche Ambitionen deutlich werden lässt.

Der SC Dortelweil siegte im Wetterauer Derby der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West am Sonntagnachmittag gegen den VfB Friedberg klar und deutlich mit 6:1 (4:1) – ein Klassenunterschied. Basis für den klaren Erfolg des Teams von Trainer Markus Beierle war die erste halbe Stunde des Spiels, als dem SCD vier schnelle Treffer gelangen. Mit dem sechsten Sieg in Folge steuern die Dortelweiler mit Vehemenz in Richtung Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga Süd, während des Team von VfB-Trainer Andreas Pelka nach der erschreckend schwachen Vorstellung ganz schweren Zeiten entgegengeht und sich erheblich steigern muss, um den Abstieg in die Kreisoberliga Friedberg in den verbleibenden sechs Saisonspielen noch zu verhindern.

Trotz des klaren Sieges zeigte sich SCD-Coach Markus Beierle nicht ganz zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: »Mit dem Ergebnis bin ich natürlich hochzufrieden, spielerisch haben wir heute allerdings kein gutes Spiel geboten. Mein Team hat sich in den letzten erfolgreichen Wochen schon wesentlich besser präsentiert. Wir haben nach dem tollen Start in die Partie, die nötige Spielkontrolle vermissen lassen«, sagte der erfahrene Coach. Dem weiteren Saisonverlauf blickt er aber optimistisch entgegen.

Vier Tore in weniger als einer Viertelstunde

Am Sonntagmittag brach der Dortelweiler Sturmlauf bereits nach einer kurzen Phase des Abtastens über die von außen fast schon bedauernswerten Friedberger herein: David Polotzek per Kopf (13.), Robin Dobios nach einem Konter (15.), Andrej Dogot per Nachschuss (17.) und Markus Vancura nach toller Vorarbeit von Dogot (26.) stellten innerhalb von nicht einmal einer Viertelstunde das Ergebnis auf 4:0 für die Hausherren, die im Gefühl des sicheren Sieges nun mehrere Gänge zurückschalteten. Die Folge war ein recht unansehnliches Spiel bis zur Schlussminute, frei nach dem Motto: »Friedberg konnte nicht und die Dortelweiler wollten nicht mehr.« Der Ehrentreffer des VfB ging auf das Konto des eingewechselten Waldemar Patzwald, der eine Yasaroglu-Flanke zum 1:4-Halbzeitstand einköpfte (44.). In der wenig ereignisreichen zweiten Spielhälfte ließ es sich der SCD aber nicht nehmen, mit Toren von Nando Pröckl (68.) und erneut Vancura das halbe Dutzend vollzumachen.

SC Dortelweil: Rühl – Polotzek, Eiwanger, Müller – Arnold (46. Bittner), Karagöz, Wiemann, Pröckl (75. Chekmazov) – Dobios (72. Mouhaman) – Dogot, Vancura.

VfB Friedberg: Cirak – Adaev, Kögler (19. Patzwald), Strothmann, Haase – Krank, Schäfer, Emrovic (83. Clement) – Fedler, Yasaroglu, Ware (81. Becker).

Im Stenogramm: Tore: 1:0 (13.) Polotzek, 2:0 (15.) Dobios, 3:0 (17.) Dogot, 4:0 (26.) Vancura, 4:1 (44.) Patzwald, 5:1 (68.) Pröckl, 6:1 (90.) Vamcura. – Schiedsrichter: Pascal Müller (Offenbach). – Zuschauer: 80.

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