Klassenerhalt trotz 0:3 (fast) sicher

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Der SSC Bad Vilbel bleibt (voraussichtlich) auch in der nächsten Saison in der 3. Volleyball-Liga Süd der Damen. Das Team unterlag zwar am letzten Spieltag der Runde dem SV Karlsruhe-Beiertheim mit 0:3, doch durch die zeitgleiche Niederlage von Bad Soden landeten die Tulpen in der Endabrechnung auf dem achten Platz. Das ist – sollte es nicht zu einem Mehrabsteiger kommen – der erste Nichtabstiegsplatz der dritthöchsten deutschen Spielklasse. "Aufgrund der zwei Schwangerschaften und den schweren Verletzungen von Franziska Wilhelm und Jeannette Pfeiffer sind wir in der Rückrunde teilweise mit nur einer Auswechselspielerin am Spieltag unterwegs gewesen. Daher können wir nun richtig glücklich sein, dass die Punkte aus der Hinrunde scheinbar zum Klassenerhalt gereicht haben", sagte ein erleichterter Coach Christoph Haase nach der Partie.

Der SSC Bad Vilbel bleibt (voraussichtlich) auch in der nächsten Saison in der 3. Volleyball-Liga Süd der Damen. Das Team unterlag zwar am letzten Spieltag der Runde dem SV Karlsruhe-Beiertheim mit 0:3, doch durch die zeitgleiche Niederlage von Bad Soden landeten die Tulpen in der Endabrechnung auf dem achten Platz. Das ist – sollte es nicht zu einem Mehrabsteiger kommen – der erste Nichtabstiegsplatz der dritthöchsten deutschen Spielklasse. "Aufgrund der zwei Schwangerschaften und den schweren Verletzungen von Franziska Wilhelm und Jeannette Pfeiffer sind wir in der Rückrunde teilweise mit nur einer Auswechselspielerin am Spieltag unterwegs gewesen. Daher können wir nun richtig glücklich sein, dass die Punkte aus der Hinrunde scheinbar zum Klassenerhalt gereicht haben", sagte ein erleichterter Coach Christoph Haase nach der Partie.

Gegen den Tabellenzweiten war ein Sieg eigentlich Pflicht, doch dieser wollte die Saison ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis beenden und trat daher entsprechend motiviert in der Brunnenstadt an. Die Gäste zeigten mit hohem Kampfgeist und guten Aufschlägen gleich in den ersten Ballwechseln, dass sie dieses Spiel mit aller Macht gewinnen wollten, während beim SSC zunächst noch etwas Sand im Getriebe war. Am Aufschlag entwickelten die Tulpen nicht den nötigen Druck, und auch in der Annahme kam es zu vielen direkten Fehlern, sodass das Team schnell mit mehr als fünf Punkten in Rückstand lag. Diese Hypothek war zu hoch, um noch einmal zurückzukommen, sodass der erste Satz mit 16:25 deutlich verloren ging.

Im zweiten Durchgang lagen die Bad Vilbelerinnen nach einer guten Anfangsphase mit starken Aufschlägen von Catherine Thornton und einem krachenden Angriff von Mannschaftsführerin Anna Laschewski schnell mit zwei Punkten vorn. Doch zur Mitte des Satzes konnten die Tulpen erneut den Vorsprung gegen stark verteidigende Karlsruherinnen nicht halten und verloren so auch diesen Satz mit 21:25. Im dritten Satz dann dasselbe Spiel: ein Kampf auf des Messers Schneide mit dem besseren Ende und dem Spielgewinn für Karlsruhe, die sich nach 72 Minuten das Match sicherten.

"Wir haben besser gespielt als über einen Großteil der Rückrunde – trotz des Verletzungspechs und des ständig steigenden Drucks ob der vielen Niederlagen. Das rechne ich dem Team hoch an", sagte Haase hinterher. "Wir haben um jeden Punkt gekämpft und phasenweise starkes Volleyball gezeigt – das ist es, was wir uns für den letzten Spieltag vorgenommen hatten."

SSC Bad Vilbel: Wilhelm, Garski, Pfeiffer, Laschewski, Thornton, Krimphoff, Freund, Jadatz, Jaß.

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