Klassenerhalt in Sichtweite

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Der SC Dortelweil hat die rund dreiwöchige Spielpause in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West nutzen können. Nach dem hochverdienten 2:0-Auswärtserfolg bei der DJK Bad Homburg stehen die Zeichen beim SCD nach dem durchwachsenen Saisonverlauf auf Klassenerhalt. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Markus Beierle bot in der Taunusstadt endlich einmal wieder eine sehr gute Leistung.

Der SC Dortelweil hat die rund dreiwöchige Spielpause in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West nutzen können. Nach dem hochverdienten 2:0-Auswärtserfolg bei der DJK Bad Homburg stehen die Zeichen beim SCD nach dem durchwachsenen Saisonverlauf auf Klassenerhalt. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Markus Beierle bot in der Taunusstadt endlich einmal wieder eine sehr gute Leistung.

"Wir haben im Kollektiv überzeugt", lobte der spielende Co-Trainer Julian Mistetzky sein Team. "Wir haben defensiv sehr stabil gestanden, so dass wir der DJK im gesamten Spielverlauf nur eine Torchance gestattet haben. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann sicherlich unser fast schon fahrlässiger Umgang mit den vielen guten Torchancen."

Die Dortelweiler hätten schon zur Pause klar führen müssen. Leon Günther köpfte das runde Leder aus kurzer Distanz an die Latte (20.) und auch Kevin Cholewa visierte das Aluminium des Bad Homburger Gehäuses an (29.). Außerdem kratzte DJK-Keeper Nico Molitor Andrej Dogots Schuss von der Torlinie (41.).

Der SCD hielt das Tempo hoch, profitierte allerdings von einem Handspiel des Bad Homburgers Florian Dreyer im Strafraum. "Warum er unsere Freistoßflanke in Handballer-Manier klären wollte, kann ich mir nicht erklären", sagte Mistetzky. Nando Pröckl war dies schlichtweg egal: Der überzeugend aufspielende Linksverteidiger verwandelte den Strafstoß souverän zum überfälligen 1:0 aus Dortelweiler Sicht (78.).

Anschließende Kontersituationen des SCD wurden zum Teil nicht konsequent zu Ende gespielt. Den Schlusspunkt setzte Oliver Steffen in der Nachspielzeit. Nachdem Andrej Dogot zwei Gegener an der Eckfahne düpiert hätte, war er zur Stelle (90.+2).

DJK Bad Homburg: Molitor, Azariohi, Dreyer, Mouzong, Fink (85. Talhaoui), Belfkih, Stoss, El Ouahian, Lorenz (73. Schaidreiter), Ochmann, Jänsch.

SC Dortelweil: Rühl – Eiwanger, Mistetzky, Pross – Assheuer, Müller (63. Wiemann), Günther, Pröckl – Cholewa, Dogot, Steffen

Im Stenogramm / SR: Philipp Reich (Kelsterbach). – Z.: 80. – Tore: 0:1 (78./HE) Pröckl, 0:2 (90.+2) Steffen.

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