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Sven Neumann soll künftig beim TV Okarben im vorderen Paarkreuz der zweiten Mannschaft agieren.

Klasse mit neuem Gesicht

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(msw). Verbandsliga-Absteiger TV Okarben hatte darauf gehofft, dass man nach dem Aufstieg der "Übermannschaft" TTG Biebergemünd aus der Tischtennis-Bezirksoberliga Mitte der Herren/Gruppe 2 in dieser Saison wieder eine "normale" Bezirksoberliga vorfinden würde - wie etwa beim Wiederaufstieg vor zwei Jahren. Doch diese Rechnung ging überhaupt nicht auf. Zum einen ist der bärenstarke TFC Steinheim mit abgestiegen, und zum anderen hat die TG Langenselbold so viele neue Spieler für die erste und zweite Garnitur geholt, dass auch die "Zweite" in der höchsten Klasse des Bezirks nach menschlichem Ermessen außerhalb der sportlichen Reichweite der Okarbener liegen dürfte.

Wenn Langenselbold mit den gemeldeten Spielern antritt - der hier vielen bekannte Akteur Matthias Leißner spielt an Position 6 -, dürften sie sogar vor Steinheim Meister werden. Dazu kommt, dass die Okarbener mit Teresa Söhnholz auch noch eine starke Akteurin verloren haben. Sie ist aus beruflichen Gründen nach Wiesbaden gewechselt. Unter diesen Umständen wird für Dr. Dirk Söhnholz, Maximilian Hausner, Christian Kessler, Marcus Heydt, Martin Langlitz und Stephan Martin selbst der dritte Platz nur schwer zu erreichen sein, da selbst der TTC Höchst/Nidder II und die TTG Horbach stärker sein könnten als die Wetterauer. Das Ziel bleibt zwar der Wiederaufstieg, doch auch die "Zweite" soll mit Nils Rau (spielt mit einer Sonderregelung für Kaderspieler trotz 120 Punkten Unterschied zu Stephan Martin in der zweiten Mannschaft), Sven Neumann, Sven Frenkel, Julius Lamprecht, Uwe Rübsamen, dem wieder gemeldeten Andreas Engelhaupt und Sascha Walloschek die Klasse halten. Dabei wird Nils Rau wohl öfters für Maximilian Hausner in der "Ersten" spielen.

Auch für die anderen Teams aus der Wetterau geht es nur um den Klassenerhalt in der mit 13 Teams bestückten Klasse. Der TTC Dorheim sollte mit Rückkehrer David Malaika, Claudius Brandt (Sperrvermerk aus der zweiten Mannschaft aufgehoben), Adam Malaika, Jürgen Wenzel, Matthias Glaub, Fabian Hoffmann und dem wieder in die "Erste" aufgerückten Christoph Dingeldein am ehesten in der Lage sein, keinen der zwei direkten Abstiegsplätze oder den Relegationsplatz zu belegen.

Auch der TSV Butzbach hat mit Topspieler Christian Löffler eine gewisse "Absicherung", da dieser immer einspringen kann, wenn es für Kevin-Falco Krendl, Felix Schinnerling, Felix Mohr, Sascha Groß und Tom Möller eng werden sollte.

Eine fantastische letzte Saison hat der TTC Assenheim gespielt, sodass Lukas Stumpf, Christian Maaß, Siggi Freienstein, Tobias Weitzel, Achim Wagner und Thomas Schmitter auch in dieser Saison erneut darauf hoffen, diese Leistungen wiederholen zu können. Weitzel und Wagner sind aus der "Zweiten" aufgerückt.

Somit ist der nach zwei Jahren wieder in die Bezirksoberliga zurückgekehrte Aufsteiger TTC Echzell - trotz der Verstärkung mit Julian Welker vom TSV Ostheim - am meisten gefährdet. Timo-Cedric Güntner, Daniel Reinhardt, Garrit Welch, Julian Welker, Thomas Schartow und Christoph Röhrig müssten neben dem TTC Nieder-Gründau auch noch die beiden Mitaufsteiger TV Bad Orb und TTC Hain-Gründau hinter sich lassen.

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